DAV Isny schaut auf ein "sehr aktives" Jahr zurück
"Die Kletterwand wird gut angenommen", freute sich der Vorsitzende Hanse Schmid, und auch Kassier Rolf Pawelka bestätigte, das dafür investierte Geld sei gut angelegt. Für die Wand und zusätzlich benötigte Utensilien hatte der Verein etwa 19 000 Euro ausgegeben und dafür seine Rücklagen angreifen müssen. Trotzdem konnte Pawelka von einer ausgeglichenen Kassenlage berichten.
Die Wintertouren werden immer beliebter, wie Helmut Natterer erläuterte: 194 Teilnehmer waren im Winter 2007/08 bei den 20 angebotenen Ski- und Schneeschuhtouren dabei, ein Rekord, der im laufenden Winter wahrscheinlich noch übertroffen werde. Höhepunkt sei ein gelungener mehrtägiger Aufenthalt im Wallis mit Touren zu mehreren Viertausendern ums Allalinhorn gewesen. Auch die Angebote im Sommer fanden regen Zuspruch: Günther Scholze erinnerte an 16 Touren mit insgesamt 178 Teilnehmern, bei denen Bergwanderer, Kletterer und Mountainbiker auf ihre Kosten kamen. Die Seniorengruppe, die nach dem krankheitsbedingten Ausscheiden von Bertl Breyer etwas verwaist war, befindet sich derzeit durch das Engagement von Hans Weinmann wieder im Aufbau.
Jugend ist sehr aktiv
Jugendreferentin France Hartig-Hopf zeigte sich stolz auf die aktive Jugendgruppe. Die etwa 40 Jugendlichen interessierten sich mittlerweile nicht nur fürs Klettern, sondern hätten auch gemeinsame Skitouren, Mountainbike-Ausfahrten und einen Eiskletterkurs hinter sich - Aktionen, die allen Spaß machten, wie auch Jugendsprecher Mario Nitsch mit Bildern belegte. Als Erfolg erwies sich das gemeinsame Golm-Wochenende, das die jüngeren und älteren DAV-Mitglieder einander näher brachte. Die alpine Jugendgruppe unter der Leitung von Armin Schaupp wagt sich auch schon an größere Unternehmungen: "1400 Höhenmeter sind kein Problem mehr", sagte Schaupp, dem es wichtig ist, sich neben seiner Aufgabe als Bürgermeister in Immenstadt auch Zeit für die Jugendlichen zu nehmen.
Die jüngeren Vereinsmitglieder freuen sich an den monatlichen Unternehmungen der Familiengruppe, die von Jürgen Gebhardt unter dem Motto "Spiel, Spaß, Spannung" organisiert werden. Zusammen mit Johannes Katein wurde auch erstmals ein Kletterkurs für acht- bis zwölfjährige Kinder angeboten.
Seit 60 Jahren Mitglied
Hanse Schmid bedauerte, dass noch keine Nachfolge für die weggezogene Leiterin des Therapeutischen Kletterns gefunden werden konnte - dies habe bei der Sektion auch einen Rückgang von 792 auf 774 Mitglieder verursacht. Dass andere dem Verein dafür über lange Zeit treu bleiben, zeigten die Ehrungen: Sepp Richard ist bereits seit 60 Jahren Mitglied, Ursula Schoch-Grübler und Dr. Gerald Grübler sind 50 Jahre dabei. Heidi Mader, Helmut Natterer und Reinhold Schrage wurden für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt.
Mit knapper Mehrheit stimmten die Anwesenden einer Teilnahme der Sektion an einer von der Zentrale des Deutschen Alpenvereins vorgeschlagenen Spendenaktion nach Schweizer Vorbild zu. In einem persönlichen Anschreiben an alle Mitglieder soll dabei um Spenden zum Erhalt von Wegen und Hütten geworben werden, um den Rückgang an öffentlichen Fördermitteln auszugleichen.
(Erschienen: 30.03.2009 00:06)
"Die Kletterwand wird gut angenommen", freute sich der Vorsitzende Hanse Schmid, und auch Kassier Rolf Pawelka bestätigte, das dafür investierte Geld sei gut angelegt. Für die Wand und zusätzlich benötigte Utensilien hatte der Verein etwa 19 000 Euro ausgegeben und dafür seine Rücklagen angreifen müssen. Trotzdem konnte Pawelka von einer ausgeglichenen Kassenlage berichten.
Die Wintertouren werden immer beliebter, wie Helmut Natterer erläuterte: 194 Teilnehmer waren im Winter 2007/08 bei den 20 angebotenen Ski- und Schneeschuhtouren dabei, ein Rekord, der im laufenden Winter wahrscheinlich noch übertroffen werde. Höhepunkt sei ein gelungener mehrtägiger Aufenthalt im Wallis mit Touren zu mehreren Viertausendern ums Allalinhorn gewesen. Auch die Angebote im Sommer fanden regen Zuspruch: Günther Scholze erinnerte an 16 Touren mit insgesamt 178 Teilnehmern, bei denen Bergwanderer, Kletterer und Mountainbiker auf ihre Kosten kamen. Die Seniorengruppe, die nach dem krankheitsbedingten Ausscheiden von Bertl Breyer etwas verwaist war, befindet sich derzeit durch das Engagement von Hans Weinmann wieder im Aufbau.
Jugend ist sehr aktiv
Jugendreferentin France Hartig-Hopf zeigte sich stolz auf die aktive Jugendgruppe. Die etwa 40 Jugendlichen interessierten sich mittlerweile nicht nur fürs Klettern, sondern hätten auch gemeinsame Skitouren, Mountainbike-Ausfahrten und einen Eiskletterkurs hinter sich - Aktionen, die allen Spaß machten, wie auch Jugendsprecher Mario Nitsch mit Bildern belegte. Als Erfolg erwies sich das gemeinsame Golm-Wochenende, das die jüngeren und älteren DAV-Mitglieder einander näher brachte. Die alpine Jugendgruppe unter der Leitung von Armin Schaupp wagt sich auch schon an größere Unternehmungen: "1400 Höhenmeter sind kein Problem mehr", sagte Schaupp, dem es wichtig ist, sich neben seiner Aufgabe als Bürgermeister in Immenstadt auch Zeit für die Jugendlichen zu nehmen.
Die jüngeren Vereinsmitglieder freuen sich an den monatlichen Unternehmungen der Familiengruppe, die von Jürgen Gebhardt unter dem Motto "Spiel, Spaß, Spannung" organisiert werden. Zusammen mit Johannes Katein wurde auch erstmals ein Kletterkurs für acht- bis zwölfjährige Kinder angeboten.
Seit 60 Jahren Mitglied
Hanse Schmid bedauerte, dass noch keine Nachfolge für die weggezogene Leiterin des Therapeutischen Kletterns gefunden werden konnte - dies habe bei der Sektion auch einen Rückgang von 792 auf 774 Mitglieder verursacht. Dass andere dem Verein dafür über lange Zeit treu bleiben, zeigten die Ehrungen: Sepp Richard ist bereits seit 60 Jahren Mitglied, Ursula Schoch-Grübler und Dr. Gerald Grübler sind 50 Jahre dabei. Heidi Mader, Helmut Natterer und Reinhold Schrage wurden für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt.
Mit knapper Mehrheit stimmten die Anwesenden einer Teilnahme der Sektion an einer von der Zentrale des Deutschen Alpenvereins vorgeschlagenen Spendenaktion nach Schweizer Vorbild zu. In einem persönlichen Anschreiben an alle Mitglieder soll dabei um Spenden zum Erhalt von Wegen und Hütten geworben werden, um den Rückgang an öffentlichen Fördermitteln auszugleichen.
(Erschienen: 30.03.2009 00:06)
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