CDU: "Die Klinik braucht Unterstützer"
Für die Klinik Tettnang GmbH wurde ein Übernahme-, Fusions- und Kooperationswettbewerb ausgeschrieben, um einen kompetenten Partner zu finden. Jetzt sind drei Anbieter im Gespräch, und die Kreisräte werden sich am 15. März - nach nicht-öffentlicher Vorstellung der jeweiligen Konzepte - dann auch in öffentlicher Sitzung (ab 15.30 Uhr) mit dem Thema beschäftigen. Zunächst einmal geht es darum, dass die Kreisverwaltung rund um Landrat Siegfried Tann vom Gremium einen Verhandlungsauftrag mit den verbliebenen Kandidaten bekommt. Und, als Basis für die Verhandlungen und die Bewertung der Angebote soll ein Kriterienkatalog beschlossen werden.Und es geht um grünes Licht für die Verwaltung. Im Kern geht es auch um die Festlegung eines Bewertungsschemas. Eine endgültige Entscheidung fällt aber erst in der Kreistags-Sitzung am 18. April.
"Diese schwierige Operation kann nur gelingen, wenn aussagefähige Konzepte vorliegen, die den Erhalt des Krankenhauses längerfristig sichern", sagte ein Diskussionsteilnehmer bei der CDU-Veranstaltung. "Private Betreiber haben durchaus Erfolge mit einem spezialisierten, marktwirtschaftlichen Management", meinte ein Redner, "die Klinik Friedrichshafen GmbH dagegen ist weiterhin an den kommunalen Arbeitgeberverband gebunden. Bekanntlich wird dort auch kein Gewinn erwirtschaftet".
Am 15. März Solidarität zeigen
"Wenn ein großer Partner mit einem kleinen Partner fusioniert, dann kann dies nur funktionieren, wenn beide auch partnerschaftlich handeln, ansonsten wird meist der Kleinere geschluckt," war Konsens in der Runde.
"Spannend dürfte die Beratung im Kreistag am 15. März sicherlich werden", fasste Achim Lange (CDU-Ortsvorsitzender Tettnang) zusammen. "Kommen Sie zur Sitzung, sie ist öffentlich und informieren Sie sich direkt", hofft Lange auf ein großes Interesse der Tettnanger Bevölkerung. Freilich, von der Öffentlichkeit sollte man sich nicht zu viel erwarten: Es geht öffentlich wie gesagt nur darum, dass der Kreis mit den noch vorhandenen Bewerbern Verhandlungen führen darf.
(Erschienen: 12.03.2005 00:18)
Für die Klinik Tettnang GmbH wurde ein Übernahme-, Fusions- und Kooperationswettbewerb ausgeschrieben, um einen kompetenten Partner zu finden. Jetzt sind drei Anbieter im Gespräch, und die Kreisräte werden sich am 15. März - nach nicht-öffentlicher Vorstellung der jeweiligen Konzepte - dann auch in öffentlicher Sitzung (ab 15.30 Uhr) mit dem Thema beschäftigen. Zunächst einmal geht es darum, dass die Kreisverwaltung rund um Landrat Siegfried Tann vom Gremium einen Verhandlungsauftrag mit den verbliebenen Kandidaten bekommt. Und, als Basis für die Verhandlungen und die Bewertung der Angebote soll ein Kriterienkatalog beschlossen werden.Und es geht um grünes Licht für die Verwaltung. Im Kern geht es auch um die Festlegung eines Bewertungsschemas. Eine endgültige Entscheidung fällt aber erst in der Kreistags-Sitzung am 18. April.
"Diese schwierige Operation kann nur gelingen, wenn aussagefähige Konzepte vorliegen, die den Erhalt des Krankenhauses längerfristig sichern", sagte ein Diskussionsteilnehmer bei der CDU-Veranstaltung. "Private Betreiber haben durchaus Erfolge mit einem spezialisierten, marktwirtschaftlichen Management", meinte ein Redner, "die Klinik Friedrichshafen GmbH dagegen ist weiterhin an den kommunalen Arbeitgeberverband gebunden. Bekanntlich wird dort auch kein Gewinn erwirtschaftet".
Am 15. März Solidarität zeigen
"Wenn ein großer Partner mit einem kleinen Partner fusioniert, dann kann dies nur funktionieren, wenn beide auch partnerschaftlich handeln, ansonsten wird meist der Kleinere geschluckt," war Konsens in der Runde.
"Spannend dürfte die Beratung im Kreistag am 15. März sicherlich werden", fasste Achim Lange (CDU-Ortsvorsitzender Tettnang) zusammen. "Kommen Sie zur Sitzung, sie ist öffentlich und informieren Sie sich direkt", hofft Lange auf ein großes Interesse der Tettnanger Bevölkerung. Freilich, von der Öffentlichkeit sollte man sich nicht zu viel erwarten: Es geht öffentlich wie gesagt nur darum, dass der Kreis mit den noch vorhandenen Bewerbern Verhandlungen führen darf.
(Erschienen: 12.03.2005 00:18)





























































