Busregelung braucht weitere Runde
Von unserem Redakteur Jürgen T. Widmer
Ein bisschen ging es den Teilnehmern der Busrunde wie einem Landwirt auf der Suche nach der "eierlegenden Wollmilchsau" - eine schöne Idee, aber schwer umzusetzen. Die Laichinger Schulleiter hatten einen Vorstoß unternommen, den Unterrichtsbeginn auf acht Uhr festzusetzen.
Die Vorteile lagen auf der Hand. Bislang sind die Wartezeiten der Schüler bis zum Unterrichtsbeginn mit bis zu einer Stunde oft zu lang. Oft sind auch die Wartezeiten an den Bushaltestellen, bis der Bus anfährt, zu ausgedehnt, wobei es auch immer wieder zu Rempeleien kommt. Mit einem späteren Unterrichtsbeginn, so die Hoffnung der Pädagogen, sollte zudem der Lernerfolg gesteigert werden.
Gerda Monzel, Vorsitzende des Gesamtelternbeirates, begrüßte den Vorschlag der Schulleitung, gab aber zu bedenken, dass es nicht zu vermehrtem Nachmittagsunterricht kommen solle. Ein späterer Unterrichtsbeginn würde unweigerlich zu mehr Nachmittagsunterricht und damit zu weniger Freizeit bei den Schülern führen.
Nächste Runde im Mai
Die Vertreter der Omnibusunternehmen erklärten, dass es auch deshalb zu früheren Abfahrtszeiten morgens komme, weil die Fahrpläne der Schulbusse mit den Linienplänen der Busse nach Ulm, Blaubeuren und Ehingen verknüpft werden müssten. Dieter Mann, Geschäftsführer von "Auto-Mann", regte an, den Unterrichtsbeginn der jüngeren Schüler in die zweite Stunde zu verlegen. So wäre kurzfristig eine Entlastung für die Schülerbeförderung am Morgen möglich.
Diesen Vorschlag soll jetzt der geschäftsführende Schulleiter Kurt Wörner prüfen. "Der Lernerfolg hat Priorität", so Bürgermeister Friedhelm Werner. Diesem Ziel sollten alle kommenden Bemühungen untergeordnet werden, waren sich die Anwesenden einig.
Kurt Wörner, der geschäftsführende Schulleiter, soll jetzt in Gesprächen mit den Verkehrsunternehmen ausloten, ob es möglich ist, dass die Laichinger Schüler in Zukunft erst um acht Uhr anfangen müssen. Die nächste "Busrunde" steht im Mai an.
(Erschienen: 04.02.2006 00:16)
Von unserem Redakteur Jürgen T. Widmer
Ein bisschen ging es den Teilnehmern der Busrunde wie einem Landwirt auf der Suche nach der "eierlegenden Wollmilchsau" - eine schöne Idee, aber schwer umzusetzen. Die Laichinger Schulleiter hatten einen Vorstoß unternommen, den Unterrichtsbeginn auf acht Uhr festzusetzen.
Die Vorteile lagen auf der Hand. Bislang sind die Wartezeiten der Schüler bis zum Unterrichtsbeginn mit bis zu einer Stunde oft zu lang. Oft sind auch die Wartezeiten an den Bushaltestellen, bis der Bus anfährt, zu ausgedehnt, wobei es auch immer wieder zu Rempeleien kommt. Mit einem späteren Unterrichtsbeginn, so die Hoffnung der Pädagogen, sollte zudem der Lernerfolg gesteigert werden.
Gerda Monzel, Vorsitzende des Gesamtelternbeirates, begrüßte den Vorschlag der Schulleitung, gab aber zu bedenken, dass es nicht zu vermehrtem Nachmittagsunterricht kommen solle. Ein späterer Unterrichtsbeginn würde unweigerlich zu mehr Nachmittagsunterricht und damit zu weniger Freizeit bei den Schülern führen.
Nächste Runde im Mai
Die Vertreter der Omnibusunternehmen erklärten, dass es auch deshalb zu früheren Abfahrtszeiten morgens komme, weil die Fahrpläne der Schulbusse mit den Linienplänen der Busse nach Ulm, Blaubeuren und Ehingen verknüpft werden müssten. Dieter Mann, Geschäftsführer von "Auto-Mann", regte an, den Unterrichtsbeginn der jüngeren Schüler in die zweite Stunde zu verlegen. So wäre kurzfristig eine Entlastung für die Schülerbeförderung am Morgen möglich.
Diesen Vorschlag soll jetzt der geschäftsführende Schulleiter Kurt Wörner prüfen. "Der Lernerfolg hat Priorität", so Bürgermeister Friedhelm Werner. Diesem Ziel sollten alle kommenden Bemühungen untergeordnet werden, waren sich die Anwesenden einig.
Kurt Wörner, der geschäftsführende Schulleiter, soll jetzt in Gesprächen mit den Verkehrsunternehmen ausloten, ob es möglich ist, dass die Laichinger Schüler in Zukunft erst um acht Uhr anfangen müssen. Die nächste "Busrunde" steht im Mai an.
(Erschienen: 04.02.2006 00:16)
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