Böller töten Hunderte von Bienen
Was Alfred Mayer nach Silvester an seinen Bienenstöcken entdeckte, empfand er nicht nur als Vandalismus, sondern fast schon als einen "Anschlag" auf seine Arbeit. Seine "Klotzbeute", ein selbst ausgehöhlter Baumstamm, in dem die Bienen wie in der freien Natur nisten können, und der mit einem Türchen und einem Schaufenster an der Rückseite Einblicke in das Bienenleben erlaubt, lag zerstört auf dem Boden. Abgebrannte Feuerwerkskörper steckten im Flugloch, und im Inneren des Stockes lagen die geborstenen Reste der Knaller. Die Waben waren verkohlt, und die toten Bienen fielen zu Hunderten aus allen Öffnungen. Aufgrund leerer Weinflaschen und viel Silvesterabfall schließt Mayer traurig auf eine Party in der Umgebung seines Bienenhauses. Wer sich dort aufgehalten hat und irgendwann die gute Idee hatte, ein Bienenvolk in die Luft zu jagen, versucht mittlerweile die Polizei herauszufinden.
Anschauungsunterricht gegeben
"Der materielle Schaden ist ja gar nicht so groß", meint der Imker. "Aber die viele Arbeit, die man nicht so ohne weiteres in Zahlen ausdrücken kann, ist nun mit ein paar Knallern zunichte gemacht." Die Lehrer der Teuringer-Tal-Schule kamen mit ihren Schülern immer wieder gern zu Alfred Mayers Bienenstand, um dort gerade an der Klotzbeute Anschauungsunterricht über den Aufbau eines Volkes zu bekommen.
Wenn Alfred Mayer ins Erzählen kommt, dann erfährt man in der Tat jede Menge bemerkenswerte und erstaunliche Details. In jedem Fall ist ihm unschwer anzumerken, dass er ein Idealist ist, der nicht in erster Linie und nicht allein die Honigproduktion im Auge hat, sondern den Erhalt und den Schutz der kleinen, unscheinbaren Biene, welche die Natur am Leben erhält, wie der Fachmann ausführt . Außerdem gibt Mayer zu bedenken: "Gibt es erst einmal keine Bienen mehr, dann verarmt unsere Vegetation in kürzester Zeit."
(Erschienen: 08.01.2009 00:08)
Was Alfred Mayer nach Silvester an seinen Bienenstöcken entdeckte, empfand er nicht nur als Vandalismus, sondern fast schon als einen "Anschlag" auf seine Arbeit. Seine "Klotzbeute", ein selbst ausgehöhlter Baumstamm, in dem die Bienen wie in der freien Natur nisten können, und der mit einem Türchen und einem Schaufenster an der Rückseite Einblicke in das Bienenleben erlaubt, lag zerstört auf dem Boden. Abgebrannte Feuerwerkskörper steckten im Flugloch, und im Inneren des Stockes lagen die geborstenen Reste der Knaller. Die Waben waren verkohlt, und die toten Bienen fielen zu Hunderten aus allen Öffnungen. Aufgrund leerer Weinflaschen und viel Silvesterabfall schließt Mayer traurig auf eine Party in der Umgebung seines Bienenhauses. Wer sich dort aufgehalten hat und irgendwann die gute Idee hatte, ein Bienenvolk in die Luft zu jagen, versucht mittlerweile die Polizei herauszufinden.
Anschauungsunterricht gegeben
"Der materielle Schaden ist ja gar nicht so groß", meint der Imker. "Aber die viele Arbeit, die man nicht so ohne weiteres in Zahlen ausdrücken kann, ist nun mit ein paar Knallern zunichte gemacht." Die Lehrer der Teuringer-Tal-Schule kamen mit ihren Schülern immer wieder gern zu Alfred Mayers Bienenstand, um dort gerade an der Klotzbeute Anschauungsunterricht über den Aufbau eines Volkes zu bekommen.
Wenn Alfred Mayer ins Erzählen kommt, dann erfährt man in der Tat jede Menge bemerkenswerte und erstaunliche Details. In jedem Fall ist ihm unschwer anzumerken, dass er ein Idealist ist, der nicht in erster Linie und nicht allein die Honigproduktion im Auge hat, sondern den Erhalt und den Schutz der kleinen, unscheinbaren Biene, welche die Natur am Leben erhält, wie der Fachmann ausführt . Außerdem gibt Mayer zu bedenken: "Gibt es erst einmal keine Bienen mehr, dann verarmt unsere Vegetation in kürzester Zeit."
(Erschienen: 08.01.2009 00:08)
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