Berufsfischer freuen sich über guten Fang
Im Vordergrund der Tagung standen die Fangentwicklung bei den wichtigsten Fischarten der Berufs- und Angelfischerei in der zurückliegenden Fangsaison 2004, die eingeleiteten Flexibilisierungsmaßnahmen bei der Felchenfischerei, das Seeforellenprogramm und die Kormoranproblematik.
Der Ertrag der Berufsfischer am Bodensee-Obersee lag im Jahr 2004 mit 1050 Tonnen leicht über dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre. Die Gesamterträge bewegten sich seit 1994 in einem Bereich zwischen 781 und 1263 Tonnen, was einem "erfreulichen Flächenertrag" (IBKF) von 17 beziehungsweise 27 Kilogramm pro Hektar entspricht. Am Gesamtfang hatten Felchen mit 806 Tonnen und Barsche mit 153 Tonnen die größten Anteile. Dieses Ergebnis wurde von 163 Berufsfischern erzielt.
Weniger Fische für Hobby-Angler
Die Fangerträge der Angelfischer hingegen erreichten im Jahr 2004 mit nur 63 Tonnen ein unterdurchschnittliches Ergebnis, das um 20 Tonnen unter dem Zehnjahresmittel lag. Der größte Rückgang war bei den Barschen zu verzeichnen. Dieses Fangergebnis wurde von rund 13 000 Angelfischern erzielt.
Allein auf Felchen entfielen 806 Tonnen. An zweiter Stelle folgten Barsche mit 153 Tonnen. In den Anrainerländern des Bodensees gibt es 163 Berufsfischer.
Nur unterdurchschnittlich erfolgreich waren dagegen die 13 000 Angelfischer. Die Hobby-Angler zogen im vergangenen Jahr 63 Tonnen aus dem Bodensee. Das waren 20 Tonnen weniger als im Zehnjahresmittel.
Die Internationale Bevollmächtigtenkonferenz für die Bodenseefischerei (IBKF) fand unter dem Vorsitz Österreichs in Vaduz statt.
Die Konferenz geht auf den Fischereistaatsvertrag von 1893 ("Bregenzer Übereinkunft") zurück. Vertragsstaaten sind Baden-Württemberg, Bayern, Österreich, die Schweiz und Liechtenstein. Der Vorsitz wechselt turnusmäßig alle drei Jahre und liegt derzeit bei Österreich. Die Beschlüsse der Organisation müssen jeweils in innerstaatliches Recht umgesetzt werden.
(Erschienen: 23.06.2005 00:19)
Im Vordergrund der Tagung standen die Fangentwicklung bei den wichtigsten Fischarten der Berufs- und Angelfischerei in der zurückliegenden Fangsaison 2004, die eingeleiteten Flexibilisierungsmaßnahmen bei der Felchenfischerei, das Seeforellenprogramm und die Kormoranproblematik.
Der Ertrag der Berufsfischer am Bodensee-Obersee lag im Jahr 2004 mit 1050 Tonnen leicht über dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre. Die Gesamterträge bewegten sich seit 1994 in einem Bereich zwischen 781 und 1263 Tonnen, was einem "erfreulichen Flächenertrag" (IBKF) von 17 beziehungsweise 27 Kilogramm pro Hektar entspricht. Am Gesamtfang hatten Felchen mit 806 Tonnen und Barsche mit 153 Tonnen die größten Anteile. Dieses Ergebnis wurde von 163 Berufsfischern erzielt.
Weniger Fische für Hobby-Angler
Die Fangerträge der Angelfischer hingegen erreichten im Jahr 2004 mit nur 63 Tonnen ein unterdurchschnittliches Ergebnis, das um 20 Tonnen unter dem Zehnjahresmittel lag. Der größte Rückgang war bei den Barschen zu verzeichnen. Dieses Fangergebnis wurde von rund 13 000 Angelfischern erzielt.
Allein auf Felchen entfielen 806 Tonnen. An zweiter Stelle folgten Barsche mit 153 Tonnen. In den Anrainerländern des Bodensees gibt es 163 Berufsfischer.
Nur unterdurchschnittlich erfolgreich waren dagegen die 13 000 Angelfischer. Die Hobby-Angler zogen im vergangenen Jahr 63 Tonnen aus dem Bodensee. Das waren 20 Tonnen weniger als im Zehnjahresmittel.
Die Internationale Bevollmächtigtenkonferenz für die Bodenseefischerei (IBKF) fand unter dem Vorsitz Österreichs in Vaduz statt.
Die Konferenz geht auf den Fischereistaatsvertrag von 1893 ("Bregenzer Übereinkunft") zurück. Vertragsstaaten sind Baden-Württemberg, Bayern, Österreich, die Schweiz und Liechtenstein. Der Vorsitz wechselt turnusmäßig alle drei Jahre und liegt derzeit bei Österreich. Die Beschlüsse der Organisation müssen jeweils in innerstaatliches Recht umgesetzt werden.
(Erschienen: 23.06.2005 00:19)
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