Beim Autovermieter Budget gehen die Lichter aus
Nach dem Beantragen der Insolvenz Anfang Mai hatten Straub und Insolvenzverwalter Arnd Geiwitz sich optimistisch gezeigt, das Unternhemen retten zu können. „Wir haben mit mehr als 50 potenziellen Investoren gesprochen und mit nahezu zehn Banken verhandelt“, sagt Straub.
Am Dienstagnachmittag sei nun die letzte Absage eines industriellen Investors gekommen. In einer Betriebsversammlung hatten Straub und Geiwitz am Mittwochnachmittag die Belegschaft über das Ende von Budget informiert. „Das war schmerzhaft für mich, weil viele Mitarbeiter schon seit jahren für unser Haus arbeiten“, so Straub. Er sieht unter anderem in der Wirtschaftskrise eine Ursache, warum die Rettung des Unternehmens nicht funktioniert hat. „Es bewegt sich momentan keiner. Da herrscht eine Lethargie. Und uns ist die Zeit davongelaufen.“
Über etwa 4000 Fahrzeuge verfügt Budget momentan. „5500 würden wir brauchen, um unseren Bedarf decken zu können“, sagt Straub. „Wir konnten aber keine neuen Fahrzeuge in unsere Flotte einsteuern, weil es keinen Investor gab“, schlidert er die Zwickmühle. Im vergangenen Oktober hatte Budget seine Flotte von 6500 Fahrzeugen verkleinert, weil das Unternehmen Umsatzeinbrüche von bis zu 30 Prozent zu verkraften hatte. „Das ging von einem Tag auf den anderen – tsunamiartig“, sagt Straub.
Mit Budget Deustchland verschwindet der fünftgrößte Autovermieter vom nationalen Markt. Straub selbst glaubt, dass es in der Branche noch weitere Veränderungen geben wird.
(Erschienen: 27.08.2009 13:25)
Nach dem Beantragen der Insolvenz Anfang Mai hatten Straub und Insolvenzverwalter Arnd Geiwitz sich optimistisch gezeigt, das Unternhemen retten zu können. „Wir haben mit mehr als 50 potenziellen Investoren gesprochen und mit nahezu zehn Banken verhandelt“, sagt Straub.
Am Dienstagnachmittag sei nun die letzte Absage eines industriellen Investors gekommen. In einer Betriebsversammlung hatten Straub und Geiwitz am Mittwochnachmittag die Belegschaft über das Ende von Budget informiert. „Das war schmerzhaft für mich, weil viele Mitarbeiter schon seit jahren für unser Haus arbeiten“, so Straub. Er sieht unter anderem in der Wirtschaftskrise eine Ursache, warum die Rettung des Unternehmens nicht funktioniert hat. „Es bewegt sich momentan keiner. Da herrscht eine Lethargie. Und uns ist die Zeit davongelaufen.“
Über etwa 4000 Fahrzeuge verfügt Budget momentan. „5500 würden wir brauchen, um unseren Bedarf decken zu können“, sagt Straub. „Wir konnten aber keine neuen Fahrzeuge in unsere Flotte einsteuern, weil es keinen Investor gab“, schlidert er die Zwickmühle. Im vergangenen Oktober hatte Budget seine Flotte von 6500 Fahrzeugen verkleinert, weil das Unternehmen Umsatzeinbrüche von bis zu 30 Prozent zu verkraften hatte. „Das ging von einem Tag auf den anderen – tsunamiartig“, sagt Straub.
Mit Budget Deustchland verschwindet der fünftgrößte Autovermieter vom nationalen Markt. Straub selbst glaubt, dass es in der Branche noch weitere Veränderungen geben wird.
(Erschienen: 27.08.2009 13:25)
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