Bauern bleiben auf ihrem Getreide sitzen
Die diesjährige Ernte liege inzwischen vielfach immer noch auf den Höfen. Wegen der niedrigen Preise werde wieder mehr Getreide für die Gewinnung von Bioenergie eingesetzt. Der Preisdruck sei enorm. Dies zeige, dass Bioenergie nicht für die steigenden Preise im vergangenen Jahr verantwortlich war. Die Spirale bewege sich weiter abwärts, viele Bauern müssten zu sehr niedrigen Preisen verkaufen, die Produktionskosten seien schon lange nicht mehr gedeckt.
Nicht zuletzt griffen auch die Kunden angesichts von Rezessionsängsten in den Läden verstärkt zu Billigwaren. „Es wird nicht direkt am Essen gespart“, betonte Sonnleitner. Wenn aber Waren im mittleren Preissegment verstärkt liegenblieben, weil mehr Billigware gekauft werde, passe die Kostenkalkulation insgesamt nicht mehr.
Sonnleitner warnte schon jetzt vor möglichen extremen Preisschwankungen. Wenn im kommenden Jahr die Ernteerträge zurückgingen und der Mangel in den Vordergrund rücke, könne eine Kostenexplosion folgen. Denn dann seien wieder die Spekulanten am Zug, die nicht nur mit Rohstoffen wie Öl, sondern auch mit Reis und anderen Lebensmitteln spekulierten und damit für die weltweite Nahrungsmittelkrise mitverantwortlich seien.
Deshalb müsse jetzt Vorsorge getroffen werden, um eine Schleuderfahrt der Preise zu verhindern. Vor allem müsse möglichst schnell das Vertrauen in die Märkte wiederhergestellt werden. Hier sei die Politik gefragt. Die Kredite von Banken müssten wieder fließen, um auch wieder einen Warenfluss herzustellen.
(Erschienen: 28.12.2008 11:00)
Die diesjährige Ernte liege inzwischen vielfach immer noch auf den Höfen. Wegen der niedrigen Preise werde wieder mehr Getreide für die Gewinnung von Bioenergie eingesetzt. Der Preisdruck sei enorm. Dies zeige, dass Bioenergie nicht für die steigenden Preise im vergangenen Jahr verantwortlich war. Die Spirale bewege sich weiter abwärts, viele Bauern müssten zu sehr niedrigen Preisen verkaufen, die Produktionskosten seien schon lange nicht mehr gedeckt.
Nicht zuletzt griffen auch die Kunden angesichts von Rezessionsängsten in den Läden verstärkt zu Billigwaren. „Es wird nicht direkt am Essen gespart“, betonte Sonnleitner. Wenn aber Waren im mittleren Preissegment verstärkt liegenblieben, weil mehr Billigware gekauft werde, passe die Kostenkalkulation insgesamt nicht mehr.
Sonnleitner warnte schon jetzt vor möglichen extremen Preisschwankungen. Wenn im kommenden Jahr die Ernteerträge zurückgingen und der Mangel in den Vordergrund rücke, könne eine Kostenexplosion folgen. Denn dann seien wieder die Spekulanten am Zug, die nicht nur mit Rohstoffen wie Öl, sondern auch mit Reis und anderen Lebensmitteln spekulierten und damit für die weltweite Nahrungsmittelkrise mitverantwortlich seien.
Deshalb müsse jetzt Vorsorge getroffen werden, um eine Schleuderfahrt der Preise zu verhindern. Vor allem müsse möglichst schnell das Vertrauen in die Märkte wiederhergestellt werden. Hier sei die Politik gefragt. Die Kredite von Banken müssten wieder fließen, um auch wieder einen Warenfluss herzustellen.
(Erschienen: 28.12.2008 11:00)





























































