Arthur Huber findet eine Nische im Buchmarkt
In den Ladenlokalen großer Buchketten stünden regalweise die vom Handel gemachten Bestseller, kleine Verlage hätten kaum eine Chance, in den Handel zu kommen, und das ausgefallene Buch suche man dort vergebens - so die Meinung von Arthur Huber, Künstler, Buchhändler und Idealist. Mit Luubooks gründete er vor wenigen Jahren einen Buchvertrieb über Internet und einen kleinen Buchladen in Ravensburg, in dem er dem Trend auf dem Buchmarkt entgegenläuft - und das mit Erfolg.
Schatztruhe für Buchkunst
In einem Kellerraum auf der Tettnanger Straße 2 ist eine wahre Schatztruhe für Buchkunst entstanden, in der Eigenverlage ebenso zu finden sind, wie Kleinserien von aufwendig und liebevoll gestalteten Büchern. Über das Internet findet Arthur Huber viele Interessenten und einen weltweiten Markt. Und Bestelleingänge sind nicht selten gerade von den Großen der Branche zu finden, bei denen Kunden das "besondere Buch" nachfragen und die bei Luubooks fündig werden. Den Namen habe er von "lumiere" - sichtbar machen - abgeleitet. Und genau das will der aus München kommende Arthur Huber erreichen. "Es gibt im Buchhandel vor lauter Großkonzernen und Internet-Buchhandlungen vor allem für die kleineren Buchläden Nischen, die noch zu entdecken sind". Warum das hierzulande nicht geschieht, und nur selten Nachfragen von kleineren Buchläden bei ihm auftauchen, kann er nicht verstehen. In der Schweiz, wo Huber bereits einen eigenen Vertriebsmanager eingestellt hat, ist das anders: "Die Schweizer sind zwar in allem langsam, in vielerlei Hinsicht uns jedoch weit voraus", gesteht er, der noch immer auf der Suche nach einem deutschen Vertriebsmanager ist. Mit der Ausstellung in der Plattform 3/3 im Fallenbrunnen
zeigt er Künstlerbücher, die in dieser Form nur selten zu sehen sind. Das teuerste Exemplar kostet 80 000 Euro und stammt handgeschrieben und -illustriert von Norman Hothum. Zu sehen sind Künstlerbücher, die teilweise als Nachdruck auch erworben werden können. Präsentiert werden sie mit Klangwelten für die weiteren Sinne von Juju C. Treuter.
Die 1. Künstlerbuchausstellung beginnt mit der Vernissage im Fallenbrunnen am kommenden Freitag, 25. Mai, um 20 Uhr.
(Erschienen: 24.05.2007 00:08)
In den Ladenlokalen großer Buchketten stünden regalweise die vom Handel gemachten Bestseller, kleine Verlage hätten kaum eine Chance, in den Handel zu kommen, und das ausgefallene Buch suche man dort vergebens - so die Meinung von Arthur Huber, Künstler, Buchhändler und Idealist. Mit Luubooks gründete er vor wenigen Jahren einen Buchvertrieb über Internet und einen kleinen Buchladen in Ravensburg, in dem er dem Trend auf dem Buchmarkt entgegenläuft - und das mit Erfolg.
Schatztruhe für Buchkunst
In einem Kellerraum auf der Tettnanger Straße 2 ist eine wahre Schatztruhe für Buchkunst entstanden, in der Eigenverlage ebenso zu finden sind, wie Kleinserien von aufwendig und liebevoll gestalteten Büchern. Über das Internet findet Arthur Huber viele Interessenten und einen weltweiten Markt. Und Bestelleingänge sind nicht selten gerade von den Großen der Branche zu finden, bei denen Kunden das "besondere Buch" nachfragen und die bei Luubooks fündig werden. Den Namen habe er von "lumiere" - sichtbar machen - abgeleitet. Und genau das will der aus München kommende Arthur Huber erreichen. "Es gibt im Buchhandel vor lauter Großkonzernen und Internet-Buchhandlungen vor allem für die kleineren Buchläden Nischen, die noch zu entdecken sind". Warum das hierzulande nicht geschieht, und nur selten Nachfragen von kleineren Buchläden bei ihm auftauchen, kann er nicht verstehen. In der Schweiz, wo Huber bereits einen eigenen Vertriebsmanager eingestellt hat, ist das anders: "Die Schweizer sind zwar in allem langsam, in vielerlei Hinsicht uns jedoch weit voraus", gesteht er, der noch immer auf der Suche nach einem deutschen Vertriebsmanager ist. Mit der Ausstellung in der Plattform 3/3 im Fallenbrunnen
zeigt er Künstlerbücher, die in dieser Form nur selten zu sehen sind. Das teuerste Exemplar kostet 80 000 Euro und stammt handgeschrieben und -illustriert von Norman Hothum. Zu sehen sind Künstlerbücher, die teilweise als Nachdruck auch erworben werden können. Präsentiert werden sie mit Klangwelten für die weiteren Sinne von Juju C. Treuter.
Die 1. Künstlerbuchausstellung beginnt mit der Vernissage im Fallenbrunnen am kommenden Freitag, 25. Mai, um 20 Uhr.
(Erschienen: 24.05.2007 00:08)
Südfinder Partner

Häufig besucht
Jetzt Bild hochladen...

Fasnet

Und es geht schon wieder los!
Der Süden sucht das Super-Tier
Die letzten Leserkommentare



























































