Arbeit verschafft Selbstgefühl
Ställe ausmisten, Hühner und Schweine füttern, Kühe melken, heuen, Holz machen, Schnee schippen und Traktor fahren: Immer Mittwoch vormittags arbeiteten die 16- bis 19-jährigen seit Frühjahr 2007 auf dem Bauernhof der Familie Fuhrer.
Nach einem Jahr zieht die Projektleiterin Monika Lohner nun Bilanz: "Durch das gemeinsame Anpacken in der Landwirtschaft haben die Jugendlichen wichtige Erfahrungen gesammelt, die für ihre individuelle Entwicklung von großer Bedeutung sind. Dabei sind sie mit viel Spaß und Freude dabei." Die Heilpädagogin Michaela Lauer, die das Projekt für die Jugendlichen organisiert, erzählt: "Immer wieder überraschten uns die Schüler. So läuft ein Junge, dem das niemand zugetraut hätte, plötzlich Treppen und unebene Wege und die Motivation Traktor fahren zu dürfen, lässt so manchen Schüler mit motorischen Schwierigkeiten einen Traktor erklimmen."
"Die Jugendlichen bewältigen auf dem Hof Arbeiten, die für sie nachvollziehbar sind und werden selbst aktiv", sagt Michaela Lauer. Mit der Zeit entwickelten die Projekt-Teilnehmer so mehr Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein."
Neben der Arbeit in der Landwirtschaft spielen auch die Gemeinschaft und die familiäre Atmosphäre eine große Rolle. Und auch erste Kontakte zu den Nachbarn konnten geknüpft werden. So wurden die Jugendlichen u.a. zum Kegeln und Essen in die benachbarte Wirtschaft eingeladen.
(Erschienen: 18.06.2008 00:05)
Ställe ausmisten, Hühner und Schweine füttern, Kühe melken, heuen, Holz machen, Schnee schippen und Traktor fahren: Immer Mittwoch vormittags arbeiteten die 16- bis 19-jährigen seit Frühjahr 2007 auf dem Bauernhof der Familie Fuhrer.
Nach einem Jahr zieht die Projektleiterin Monika Lohner nun Bilanz: "Durch das gemeinsame Anpacken in der Landwirtschaft haben die Jugendlichen wichtige Erfahrungen gesammelt, die für ihre individuelle Entwicklung von großer Bedeutung sind. Dabei sind sie mit viel Spaß und Freude dabei." Die Heilpädagogin Michaela Lauer, die das Projekt für die Jugendlichen organisiert, erzählt: "Immer wieder überraschten uns die Schüler. So läuft ein Junge, dem das niemand zugetraut hätte, plötzlich Treppen und unebene Wege und die Motivation Traktor fahren zu dürfen, lässt so manchen Schüler mit motorischen Schwierigkeiten einen Traktor erklimmen."
"Die Jugendlichen bewältigen auf dem Hof Arbeiten, die für sie nachvollziehbar sind und werden selbst aktiv", sagt Michaela Lauer. Mit der Zeit entwickelten die Projekt-Teilnehmer so mehr Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein."
Neben der Arbeit in der Landwirtschaft spielen auch die Gemeinschaft und die familiäre Atmosphäre eine große Rolle. Und auch erste Kontakte zu den Nachbarn konnten geknüpft werden. So wurden die Jugendlichen u.a. zum Kegeln und Essen in die benachbarte Wirtschaft eingeladen.
(Erschienen: 18.06.2008 00:05)
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