Anzeige gegen Böhse Onkelz
Den Böhsen Onkelz wird bereits seit Jahren vorgeworfen, rechtslastige Propaganda zu verbreiten. Die Band war am Wochenende für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.
Nach Angaben von LKA-Sprecherin Bärbel Cotte-Weiß hatten LKA- Beamte das Open-Air-Festival der Onkelz auf dem Lausitzring in der Nähe von Senftenberg vor zwei Wochen beobachtet. Dabei soll die Gruppe vor mehr als 100 000 Zuschauern Lieder von ihrem ersten Album "Der Nette Mann" gespielt haben, die von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften auf den Index gesetzt wurden. Dies wurde auch von anderen Zuschauern bestätigt. In der Zwischenzeit haben sich die Böhsen Onkelz wiederholt von rechtem Gedankengut distanziert.
Die beiden ausverkauften Auftritte auf dem Lausitzring waren von der 1980 gegründeten Band als "Abschiedskonzerte" deklariert worden. Dazu waren Fans aus der ganzen Bundesrepublik angereist. Auf Nachfrage von "20cent" war das Onkelz-Management zu keiner Stellungnahme bereit. Auf der Internet-Seite der Band heißt es: "Die Onkelz arbeiten (...) nicht mit der Presse zusammen. Sie geben keine Interviews an Tageszeitungen und lassen diese Journalisten und Fotografen seit der Tour 2002 auch nicht mehr in ihre Konzerte. Es sei denn, diese Journalisten kaufen sich ihre Karten selber."
(Erschienen: 03.07.2005 18:33)
Den Böhsen Onkelz wird bereits seit Jahren vorgeworfen, rechtslastige Propaganda zu verbreiten. Die Band war am Wochenende für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.
Nach Angaben von LKA-Sprecherin Bärbel Cotte-Weiß hatten LKA- Beamte das Open-Air-Festival der Onkelz auf dem Lausitzring in der Nähe von Senftenberg vor zwei Wochen beobachtet. Dabei soll die Gruppe vor mehr als 100 000 Zuschauern Lieder von ihrem ersten Album "Der Nette Mann" gespielt haben, die von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften auf den Index gesetzt wurden. Dies wurde auch von anderen Zuschauern bestätigt. In der Zwischenzeit haben sich die Böhsen Onkelz wiederholt von rechtem Gedankengut distanziert.
Die beiden ausverkauften Auftritte auf dem Lausitzring waren von der 1980 gegründeten Band als "Abschiedskonzerte" deklariert worden. Dazu waren Fans aus der ganzen Bundesrepublik angereist. Auf Nachfrage von "20cent" war das Onkelz-Management zu keiner Stellungnahme bereit. Auf der Internet-Seite der Band heißt es: "Die Onkelz arbeiten (...) nicht mit der Presse zusammen. Sie geben keine Interviews an Tageszeitungen und lassen diese Journalisten und Fotografen seit der Tour 2002 auch nicht mehr in ihre Konzerte. Es sei denn, diese Journalisten kaufen sich ihre Karten selber."
(Erschienen: 03.07.2005 18:33)




























































