Anwohner wollen sich gegen Gewerbegebiet wehren
Ralf Becker wohnt in direkter Nachbarschaft zum geplanten, rund 1,7 Hektar großen Gewerbegebiet "Tannesch" (die SZ hat darüber berichtet). Aus seiner Sicht sprechen "eine Menge Argumente" gegen dieses Gewerbegebiet, weshalb er mit einigen Mitstreitern aus der Nachbarschaft die Interessengemeinschaft "Quo vadis Eriskirch" ins Leben gerufen und alle anderen Anwohner per Flugblatt gestern Abend zu einem Treffen eingeladen hat. Erstes Ziel: Einwände und Unterschriften gegen das Gewerbegebiet sammeln, um gemeinsam eine Stellungnahme im Rahmen der öffentlichen Anhörung zum Bebauungsplanverfahren bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. Noch bis zum 14. August ist das möglich.
Beckers Hauptargument ist das bestehende Gewerbegebiet Aspen, in dem noch jede Menge Platz ist. Dass die Gemeinde hier keinen Einfluss auf die Vermarktung der Grundstücke hat, weil ihr das Gelände nicht gehört, will Becker nicht gelten lassen. Er habe ein bisschen das Gefühl, dass das Gewerbegebiet Aspen nicht genug forciert werde - zum Beispiel durch den Bau einer neuen Zufahrt, die das Gebiet für potenzielle Interessenten attraktiver machen würde. "Man sollte zuerst versuchen, das auszuschöpfen, was man hat", sagt Becker. Aus seiner Sicht eignet sich das Gelände in Tannesch auch deshalb nicht für ein Gewerbegebiet, da es relativ klein, von Wohnbebauung und B31 umschlossen ist und deshalb Betrieben keine Erweiterungsmöglichkeiten biete. Des Weiteren befürchten Ralf Becker und seine Mitstreiter, dass Gewerbebetriebe für sie und den ganzen Ort eine Mehrbelastung an Lärm und Verkehr mit sich bringen würden, die wiederum einen Wertverlust für die Grundstücke zur Folge hätte.
Auch auf eine möglicherweise abschreckende Wirkung von zu viel Gewerbe am Ortseingang (Kaufland, Obstgroßmarkt Spanagel und Gewerbegebiet Tannesch) auf potenzielle Feriengäste verweist die Interessengemeinschaft, die es sinnvoller fände, in Tannesch Wohnhäuser zu bauen. Aufgrund der Nähe zur B 31 könne man hier günstige Bauplätze anbieten, die sich auch jene Bürger leisten könnten, die nur wenig Geld zur Verfügung haben, so die IG "Quo vadis Eriskirch".
(Erschienen: 01.08.2008 00:06)
Ralf Becker wohnt in direkter Nachbarschaft zum geplanten, rund 1,7 Hektar großen Gewerbegebiet "Tannesch" (die SZ hat darüber berichtet). Aus seiner Sicht sprechen "eine Menge Argumente" gegen dieses Gewerbegebiet, weshalb er mit einigen Mitstreitern aus der Nachbarschaft die Interessengemeinschaft "Quo vadis Eriskirch" ins Leben gerufen und alle anderen Anwohner per Flugblatt gestern Abend zu einem Treffen eingeladen hat. Erstes Ziel: Einwände und Unterschriften gegen das Gewerbegebiet sammeln, um gemeinsam eine Stellungnahme im Rahmen der öffentlichen Anhörung zum Bebauungsplanverfahren bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. Noch bis zum 14. August ist das möglich.
Beckers Hauptargument ist das bestehende Gewerbegebiet Aspen, in dem noch jede Menge Platz ist. Dass die Gemeinde hier keinen Einfluss auf die Vermarktung der Grundstücke hat, weil ihr das Gelände nicht gehört, will Becker nicht gelten lassen. Er habe ein bisschen das Gefühl, dass das Gewerbegebiet Aspen nicht genug forciert werde - zum Beispiel durch den Bau einer neuen Zufahrt, die das Gebiet für potenzielle Interessenten attraktiver machen würde. "Man sollte zuerst versuchen, das auszuschöpfen, was man hat", sagt Becker. Aus seiner Sicht eignet sich das Gelände in Tannesch auch deshalb nicht für ein Gewerbegebiet, da es relativ klein, von Wohnbebauung und B31 umschlossen ist und deshalb Betrieben keine Erweiterungsmöglichkeiten biete. Des Weiteren befürchten Ralf Becker und seine Mitstreiter, dass Gewerbebetriebe für sie und den ganzen Ort eine Mehrbelastung an Lärm und Verkehr mit sich bringen würden, die wiederum einen Wertverlust für die Grundstücke zur Folge hätte.
Auch auf eine möglicherweise abschreckende Wirkung von zu viel Gewerbe am Ortseingang (Kaufland, Obstgroßmarkt Spanagel und Gewerbegebiet Tannesch) auf potenzielle Feriengäste verweist die Interessengemeinschaft, die es sinnvoller fände, in Tannesch Wohnhäuser zu bauen. Aufgrund der Nähe zur B 31 könne man hier günstige Bauplätze anbieten, die sich auch jene Bürger leisten könnten, die nur wenig Geld zur Verfügung haben, so die IG "Quo vadis Eriskirch".
(Erschienen: 01.08.2008 00:06)
Häufig besucht
Jetzt Bild hochladen...

Fasnet

Und es geht schon wieder los!
Der Süden sucht das Super-Tier

Jetzt Bild hochladen...
Die letzten Leserkommentare

























































