Akbay zeigt Antakya im Detail
Der Orient als Marker in seinen Bildern ist unübersehbar, in den Motiven, in Stil, Arbeitsweise und Farbigkeit. Abstraktion liegt ihm fern. "Ich will mit meinen Bildern Geschichten erzählen", betont der 1944 in Antakya geborene Semih Akbay. Und damit jeder auch die Geschichten versteht, malt er ausschließlich gegenständlich, realistisch bis ins Detail. Nur gelegentlich erlaubt er sich einen märchenhaften Schleier über Landschaften und römische Ruinen zu legen.
"Moderne Malerei, das ist Sache der Künstler in Istanbul. In Antakya lieben die Menschen traditionelle Darstellungsweisen." Die zeigen sich bei Akbay-überwiegend in kräftigen- Farben, die zugleich symbolisch für die Inhalte stehen.
Akbay ist ein Heimatmaler im besten Sinne. Mühlen, Steinbrüche, Altstädte, Römerhistorien und immer wieder Menschen. In den Porträts lassen sich Lebensgeschichten lesen, bäuerlich geprägt und idealisiert. Das tieffaltige Gesicht "Mutu Köylüs", die gekrümmte alte Frau mit dem schweren Reisigbündeln auf dem Rücken, ist ein typisches Beispiel.
Gassen sind menschenleer
Gleichzeitig romantisiert Akbay seine Heimat und die dortige Lebensweise, zeigt idyllische Landschaften, Olivenhaine, Stadtansichten und immer wieder Antakyas Gassen und Straßen.-Auffallend, sie sind meist menschenleer, reproduzieren eine harmonische, historische Architektur.
In vielen Bildern Semih Akbays ist der Einfluss traditioneller Miniaturmalerei spürbar. Ebenso die Vorliebe für das Ornament und immer wieder seine Liebe zum Detail. "Wir wollen das Leben genießen und die Schönheit unserer Heimat durch unsere Kunst wiedergeben", wiederholt Akbay und erzählt von seinen Kollegen im fernen Antakya, die gemeinsam mit ihm in einer ungebrochenen "Farbenfrohheit" den Menschen, der Natur und Landschaft Antakyas nachspüren.
(Erschienen: 15.09.2008 00:08)
Der Orient als Marker in seinen Bildern ist unübersehbar, in den Motiven, in Stil, Arbeitsweise und Farbigkeit. Abstraktion liegt ihm fern. "Ich will mit meinen Bildern Geschichten erzählen", betont der 1944 in Antakya geborene Semih Akbay. Und damit jeder auch die Geschichten versteht, malt er ausschließlich gegenständlich, realistisch bis ins Detail. Nur gelegentlich erlaubt er sich einen märchenhaften Schleier über Landschaften und römische Ruinen zu legen.
"Moderne Malerei, das ist Sache der Künstler in Istanbul. In Antakya lieben die Menschen traditionelle Darstellungsweisen." Die zeigen sich bei Akbay-überwiegend in kräftigen- Farben, die zugleich symbolisch für die Inhalte stehen.
Akbay ist ein Heimatmaler im besten Sinne. Mühlen, Steinbrüche, Altstädte, Römerhistorien und immer wieder Menschen. In den Porträts lassen sich Lebensgeschichten lesen, bäuerlich geprägt und idealisiert. Das tieffaltige Gesicht "Mutu Köylüs", die gekrümmte alte Frau mit dem schweren Reisigbündeln auf dem Rücken, ist ein typisches Beispiel.
Gassen sind menschenleer
Gleichzeitig romantisiert Akbay seine Heimat und die dortige Lebensweise, zeigt idyllische Landschaften, Olivenhaine, Stadtansichten und immer wieder Antakyas Gassen und Straßen.-Auffallend, sie sind meist menschenleer, reproduzieren eine harmonische, historische Architektur.
In vielen Bildern Semih Akbays ist der Einfluss traditioneller Miniaturmalerei spürbar. Ebenso die Vorliebe für das Ornament und immer wieder seine Liebe zum Detail. "Wir wollen das Leben genießen und die Schönheit unserer Heimat durch unsere Kunst wiedergeben", wiederholt Akbay und erzählt von seinen Kollegen im fernen Antakya, die gemeinsam mit ihm in einer ungebrochenen "Farbenfrohheit" den Menschen, der Natur und Landschaft Antakyas nachspüren.
(Erschienen: 15.09.2008 00:08)
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