Acht kleine Amtzeller bauen ein Solarhaus
Vor einer schwarz gestrichenen Wand ist eine zweite Wand aus Isolierglas montiert. Das Glas lässt die Sonnenstrahlen hinein, die entstehende Wärme aber nicht mehr hinaus. Die Wärme bleibt im Zwischenraum und wird entweder über die Wände oder durch Lüftungsöffnungen unter der Decke in den Raum abgegeben. Dann ziehen Lüftungsöffnungen auf dem Boden die kalte Luft nach außen, wo sie sich wieder erwärmen kann. Aber nicht nur wie hier die „Trombe-Wand“, auch die Nutzung von Strom aus Sonnenenergie und die alternative Warmwasseraufbereitung wurden einleuchtend vorgestellt.
Puppenhaus zur Demonstration
Als „Demonstrationsobjekt“ diente ein selbst gebautes größeres „Puppenhaus“ aus Holz mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach und vielen Überraschungsmomenten im Inneren. Wozu auch ein „Solarauto“ gehörte, das mit einer natürlichen Alarmanlage ausgestattet wurde. Das schöne Wetter brachte es mit sich, dass sämtliche Experimente bestens gelangen. Wie auch der mit heißem Wasser aus dem Solarkocher aufgebrühte Tee allen schmeckte.
„Ich finde es spannend, wie alles mit der Sonne zusammenhängt“, sagt die neunjährige Anna. Und sie ist dankbar, „so viele verschiedene Möglichkeiten kennen gelernt“ zu haben. Auch Anke haben diese Wochen Spaß gemacht. „Anna hat mir davon erzählt – und da bin ich dann einfach zur Freizeit-AG mitgegangen“, sagt sie. Nicht ganz ohne Vorkenntnisse war dagegen Joris: „Ich hatte zuvor schon einiges über Solar gehört, nun wollte ich mal wissen, was dahinter steckt.“
Und Olivier Verdeil? „Ich habe solche Projekte schon sehr oft in Frankreich gemacht. Als wir vor zwei Jahren nach Amtzell kamen, habe ich bei Bürgermeister Locherer nachgefragt, ob er sich so etwas auch für das Ländliche Schulzentrum vorstellen könne. Er konnte!“, erzählt der studierte Sozialmanager, der jetzt in der Solarindustrie tätig ist.
(Erschienen: 05.05.2008 17:00)
Vor einer schwarz gestrichenen Wand ist eine zweite Wand aus Isolierglas montiert. Das Glas lässt die Sonnenstrahlen hinein, die entstehende Wärme aber nicht mehr hinaus. Die Wärme bleibt im Zwischenraum und wird entweder über die Wände oder durch Lüftungsöffnungen unter der Decke in den Raum abgegeben. Dann ziehen Lüftungsöffnungen auf dem Boden die kalte Luft nach außen, wo sie sich wieder erwärmen kann. Aber nicht nur wie hier die „Trombe-Wand“, auch die Nutzung von Strom aus Sonnenenergie und die alternative Warmwasseraufbereitung wurden einleuchtend vorgestellt.
Puppenhaus zur Demonstration
Als „Demonstrationsobjekt“ diente ein selbst gebautes größeres „Puppenhaus“ aus Holz mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach und vielen Überraschungsmomenten im Inneren. Wozu auch ein „Solarauto“ gehörte, das mit einer natürlichen Alarmanlage ausgestattet wurde. Das schöne Wetter brachte es mit sich, dass sämtliche Experimente bestens gelangen. Wie auch der mit heißem Wasser aus dem Solarkocher aufgebrühte Tee allen schmeckte.
„Ich finde es spannend, wie alles mit der Sonne zusammenhängt“, sagt die neunjährige Anna. Und sie ist dankbar, „so viele verschiedene Möglichkeiten kennen gelernt“ zu haben. Auch Anke haben diese Wochen Spaß gemacht. „Anna hat mir davon erzählt – und da bin ich dann einfach zur Freizeit-AG mitgegangen“, sagt sie. Nicht ganz ohne Vorkenntnisse war dagegen Joris: „Ich hatte zuvor schon einiges über Solar gehört, nun wollte ich mal wissen, was dahinter steckt.“
Und Olivier Verdeil? „Ich habe solche Projekte schon sehr oft in Frankreich gemacht. Als wir vor zwei Jahren nach Amtzell kamen, habe ich bei Bürgermeister Locherer nachgefragt, ob er sich so etwas auch für das Ländliche Schulzentrum vorstellen könne. Er konnte!“, erzählt der studierte Sozialmanager, der jetzt in der Solarindustrie tätig ist.
(Erschienen: 05.05.2008 17:00)
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