24 Frauen setzen sich für diabeteskranke Kinder ein
Ladies' Circle ist eine internationale, idealistische und nichtpolitische oder religiöse Organisation, deren Ursprung 1930 in England liegt. Zwischen April 2009 und April 2011 übernehmen die Ravensburgerinnen diese Idee und erhoffen sich, das Projekt "Dianiño" nicht nur bei den Circle-Mitgliedern in Deutschland, sondern auch in der gesamten Bevölkerung bekanntzumachen. Ziel ist es, die Stiftung finanziell zu unterstützen und somit diabeteskranken Kindern eine "fast" normale Kindheit zu ermöglichen. Bisher besteht das "Nanny-Projekt" der Stiftung in sieben Bundesländern.
Hürden sind zu meistern
Hinter "Dianiño" verbirgt sich eine Stiftung von Eltern für Eltern, die von Ingrid Pfaff vor sechs Jahren gegründet wurde. Die betroffene Mutter eines im Alter von sieben Jahren an Diabetes Typ 1 erkrankten Jungen erfuhr die psychischen Belastungen und Grenzen im Gesundheitssystem, die eine solche lebenslange Erkrankung vor allem in der Anfangszeit mit sich bringt.
Einerseits steht die kontinuierliche Überwachung mit Blutzuckerkontrollen und Insulinspritzen sowie Berechnung der Mahlzeiten im Vordergrund, andererseits sind viele Hürden im Freundes- und Bekanntenkreis, Kindergarten, Schule oder Ausbildungsplatz zu meistern. Die Blutzuckerwerte schwanken zum Teil erheblich, vor allem bei veränderten Lebenssituationen, nach körperlicher Anstrengung oder Krankheit.
Lebensbedrohliche Situationen
Vor allem die Unterzuckerung kann eine lebensbedrohliche Situation hervorrufen, die für das Kind und die Angehörigen eine außerordentliche Belastung darstellt.
Auch im Freundeskreis ist die Akzeptanz dieser Erkrankung nicht immer gegeben, und Einrichtungen, wie Kindergärten sind oft mit diabeteskranken Kindern überfordert und scheuen die Verantwortung. In diesen Krisen steht "Dianiño" den Kindern und Eltern zur Seite. Zum einen mit einer Telefon-Hotline für Alltagsfragen und -probleme und zum anderen mit ehrenamtlichen "Diabetes-Nannies", die den Familien vor Ort bei ihren Problemen helfen.
Auch der betreuende Diabetologe oder Kinderarzt wird miteinbezogen. Die Einsätze der Nannies sind für die Familien kostenlos und werden von der Stiftung finanziert. Diese sind vor allem ausgebildete Kinderkrankenschwestern und Diätassistenten. Bei der Hotline sind ehrenamtliche Kinder-Diabetologen, Diabetesberater, erfahrene Eltern, Lehrer und Psychologen tätig.
(Erschienen: 25.06.2009 00:07)
Ladies' Circle ist eine internationale, idealistische und nichtpolitische oder religiöse Organisation, deren Ursprung 1930 in England liegt. Zwischen April 2009 und April 2011 übernehmen die Ravensburgerinnen diese Idee und erhoffen sich, das Projekt "Dianiño" nicht nur bei den Circle-Mitgliedern in Deutschland, sondern auch in der gesamten Bevölkerung bekanntzumachen. Ziel ist es, die Stiftung finanziell zu unterstützen und somit diabeteskranken Kindern eine "fast" normale Kindheit zu ermöglichen. Bisher besteht das "Nanny-Projekt" der Stiftung in sieben Bundesländern.
Hürden sind zu meistern
Hinter "Dianiño" verbirgt sich eine Stiftung von Eltern für Eltern, die von Ingrid Pfaff vor sechs Jahren gegründet wurde. Die betroffene Mutter eines im Alter von sieben Jahren an Diabetes Typ 1 erkrankten Jungen erfuhr die psychischen Belastungen und Grenzen im Gesundheitssystem, die eine solche lebenslange Erkrankung vor allem in der Anfangszeit mit sich bringt.
Einerseits steht die kontinuierliche Überwachung mit Blutzuckerkontrollen und Insulinspritzen sowie Berechnung der Mahlzeiten im Vordergrund, andererseits sind viele Hürden im Freundes- und Bekanntenkreis, Kindergarten, Schule oder Ausbildungsplatz zu meistern. Die Blutzuckerwerte schwanken zum Teil erheblich, vor allem bei veränderten Lebenssituationen, nach körperlicher Anstrengung oder Krankheit.
Lebensbedrohliche Situationen
Vor allem die Unterzuckerung kann eine lebensbedrohliche Situation hervorrufen, die für das Kind und die Angehörigen eine außerordentliche Belastung darstellt.
Auch im Freundeskreis ist die Akzeptanz dieser Erkrankung nicht immer gegeben, und Einrichtungen, wie Kindergärten sind oft mit diabeteskranken Kindern überfordert und scheuen die Verantwortung. In diesen Krisen steht "Dianiño" den Kindern und Eltern zur Seite. Zum einen mit einer Telefon-Hotline für Alltagsfragen und -probleme und zum anderen mit ehrenamtlichen "Diabetes-Nannies", die den Familien vor Ort bei ihren Problemen helfen.
Auch der betreuende Diabetologe oder Kinderarzt wird miteinbezogen. Die Einsätze der Nannies sind für die Familien kostenlos und werden von der Stiftung finanziert. Diese sind vor allem ausgebildete Kinderkrankenschwestern und Diätassistenten. Bei der Hotline sind ehrenamtliche Kinder-Diabetologen, Diabetesberater, erfahrene Eltern, Lehrer und Psychologen tätig.
(Erschienen: 25.06.2009 00:07)
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