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Musical rockt durch fünf Jahrzehnte
Von unserer Mitarbeiterin Christel Voith
Freudig hat Seehasen-Präsident Dr. Hermann Dollak die Gäste im vollen GZH begrüßt, darunter Ehrengäste wie MdB Lothar Riebsamen, MdL Ulrich Müller, Norbert Zeller und Hans-Peter Wetzel, OB Andreas Brand und Bürgermeister Peter Hauswald sowie ihre Amtsvorgänger Büchelmeier, Dr. Wolfgang Sigg und Kurt Brotzer. Nicht fehlen durfte das Marinefliegergeschwader 3 „Graf Zeppelin“ aus Nordholz mit seinem neuen Kommodore Fregattenkapitän Christoph Beer.
So viele Mitwirkende sieht man im Graf-Zeppelin-Haus selten auf und neben der großen Bühne, selbst im Orchestergraben war neben den Musikern noch ein Vokalensemble zu sehen. Rund dreihundert Schülerinnen des „Sanctus“ spielten sich selbst, spielten Schülerinnen, die sich für die jüngste „ultrakrasse“ Mode, für Partys und für Jungs interessieren und sich nach einer ausgelassenen Abschlussparty auf die Ferien freuen. Schülerinnen, die die jeweils aktuellen Filmstars wie James Dean oder Popstars wie Michael Jackson anhimmeln und zuletzt in der Disco abtanzen. Kein Wunder, dass die Hauptfigur Lilly, die sich ungewollt um Jahrzehnte zurückbeamt, den Mädchen aus den 50er, 60er, 70er oder 80er Jahren als totale Außenseiterin begegnet, dass die anderen ihr „strange“ vorkommen.
Am Anfang standen Idee und Text von Jürgen Gallus und die von Christian Heckelsmüller komponierte anspruchsvolle Musik samt eingängiger Songs. Zu Uwe Wilferts starken Bühnenbildern, die die jeweilige Zeit akzentuieren, kamen Video-Projektionen und bezaubernde Kostüme und Masken – soweit Flowerpower oder Rock-’n’-Roll es zuließen, denn wer will schon das Outfit von Punks und Revoluzzern als bezaubernd bezeichen? Vielfältig wie die von Klaus Mauder einstudierte fetzige Musik, die von Uli Meister einstudierten Chöre und die von Martina Niedermeier einstudierten Solo-Songs sind Eva Thalers entsprechende Tanzchoreografien, von den „Koffermädchen“, die sich auf die Ferien freuen, über im Schwarzlicht tanzende Zahlen bis zum vitalen Aufeinanderprallen von „Discomäusen“ und Null-Bock-Punks und Revolutionären, die klassenkämpferische Transparente hochhalten. In blumiger Jugendsprache wird gemobbt, genervt und gezickt und auf Feten „mega abgefahren“, wobei die verbindende Handlung um Lilly und das Zauber- Tagebuch noch hätte reduziert werden können. Ein Gag für sich ist, dass Schwester Hiltrud Geiger selbst mit auf der Bühne steht.
Das Gesamtkunstwerk lag in den Händen von Karin Bank, Ulrich Meister, Klaus Mauder und Eva Thaler, aber mitgetragen haben es die Schülerinnen: nicht nur mit Tanz-AG, Vokalensembles, Chor, Orchester und Theaterspiel, sondern auch durch eifrige Mithilfe bei Kulissen, Kostümen, Maske und Requisiten, hier gilt der Dank auch den zahlreichen beteiligten Eltern.
Weitere Aufführungen sind heute und am Sonntag, jeweils um 18 Uhr.
(Erschienen: 16.07.2010 10:00)
Von unserer Mitarbeiterin Christel Voith
Freudig hat Seehasen-Präsident Dr. Hermann Dollak die Gäste im vollen GZH begrüßt, darunter Ehrengäste wie MdB Lothar Riebsamen, MdL Ulrich Müller, Norbert Zeller und Hans-Peter Wetzel, OB Andreas Brand und Bürgermeister Peter Hauswald sowie ihre Amtsvorgänger Büchelmeier, Dr. Wolfgang Sigg und Kurt Brotzer. Nicht fehlen durfte das Marinefliegergeschwader 3 „Graf Zeppelin“ aus Nordholz mit seinem neuen Kommodore Fregattenkapitän Christoph Beer.
So viele Mitwirkende sieht man im Graf-Zeppelin-Haus selten auf und neben der großen Bühne, selbst im Orchestergraben war neben den Musikern noch ein Vokalensemble zu sehen. Rund dreihundert Schülerinnen des „Sanctus“ spielten sich selbst, spielten Schülerinnen, die sich für die jüngste „ultrakrasse“ Mode, für Partys und für Jungs interessieren und sich nach einer ausgelassenen Abschlussparty auf die Ferien freuen. Schülerinnen, die die jeweils aktuellen Filmstars wie James Dean oder Popstars wie Michael Jackson anhimmeln und zuletzt in der Disco abtanzen. Kein Wunder, dass die Hauptfigur Lilly, die sich ungewollt um Jahrzehnte zurückbeamt, den Mädchen aus den 50er, 60er, 70er oder 80er Jahren als totale Außenseiterin begegnet, dass die anderen ihr „strange“ vorkommen.
Am Anfang standen Idee und Text von Jürgen Gallus und die von Christian Heckelsmüller komponierte anspruchsvolle Musik samt eingängiger Songs. Zu Uwe Wilferts starken Bühnenbildern, die die jeweilige Zeit akzentuieren, kamen Video-Projektionen und bezaubernde Kostüme und Masken – soweit Flowerpower oder Rock-’n’-Roll es zuließen, denn wer will schon das Outfit von Punks und Revoluzzern als bezaubernd bezeichen? Vielfältig wie die von Klaus Mauder einstudierte fetzige Musik, die von Uli Meister einstudierten Chöre und die von Martina Niedermeier einstudierten Solo-Songs sind Eva Thalers entsprechende Tanzchoreografien, von den „Koffermädchen“, die sich auf die Ferien freuen, über im Schwarzlicht tanzende Zahlen bis zum vitalen Aufeinanderprallen von „Discomäusen“ und Null-Bock-Punks und Revolutionären, die klassenkämpferische Transparente hochhalten. In blumiger Jugendsprache wird gemobbt, genervt und gezickt und auf Feten „mega abgefahren“, wobei die verbindende Handlung um Lilly und das Zauber- Tagebuch noch hätte reduziert werden können. Ein Gag für sich ist, dass Schwester Hiltrud Geiger selbst mit auf der Bühne steht.
Das Gesamtkunstwerk lag in den Händen von Karin Bank, Ulrich Meister, Klaus Mauder und Eva Thaler, aber mitgetragen haben es die Schülerinnen: nicht nur mit Tanz-AG, Vokalensembles, Chor, Orchester und Theaterspiel, sondern auch durch eifrige Mithilfe bei Kulissen, Kostümen, Maske und Requisiten, hier gilt der Dank auch den zahlreichen beteiligten Eltern.
Weitere Aufführungen sind heute und am Sonntag, jeweils um 18 Uhr.
(Erschienen: 16.07.2010 10:00)





























