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Auf dem Gigelberg geht es heiß her
Die Lager sind vom Publikum durch niedrige Zäune abgetrennt. Im Innern der Lager unterhalten zum Beispiel die Gaukler und die anderen Gruppen mit Akrobatik, Tänzen, Musik und Szenen aus vergangenen Zeiten. Auch Pferde, Ochsen und andere Tiere die den Festzug bereichern, sind für die Besucher ein Magnet. Bevor die Reiter und Fahrer ihren Durst und Hunger stillen, bekommen erst einmal die Pferde Heu und viel, viel Wasser. Hin und wieder dürfen Kinder auch mal auf die Pferde oder Ochsen sitzen. Aber nur unter Aufsicht der Besitzer, denn die Sicherheit geht vor. Deshalb rücken auch alle Pferde gemeinsam wieder vom Berg ab. Und zwar dann, wenn der „Pferde-Chef“, Bernd Reichle das Kommando dazu gibt.
Unten, bei der Requisitenhalle treffen sich noch einmal alle Fahrer und Reiter, um dort gemeinsam den Nachmittag ausklingen zu lassen. „Die Geselligkeit ist sehr wichtig, mit Geld können wir das große Engagement der Fahrer und Reiter nicht bezahlen“, erklärt Reichle.
Im Lager des Baltringer Haufens werden derweil körbeweise Rettiche geschnitten, denn 250 Besucher wollen sie zusammen mit Schwarzwurst probieren. „Rettiche richtig schneiden ist eine Kunst, das kann nicht jeder. Sie müssen zweimal geschnitten werden und zwar im richtigen Winkel. Wenn man sie aufzieht, dann muss der Rettich aufgehen wie eine Ziehharmonika“, erklärt Petra Read vom Baltringer Haufen. Während sich die einen mit den Rettichen und der Schwarzwurst vergnügen, grillen die anderen ein Spanferkel über dem offenen Feuer und bereiten den Saumagen vor.
Räuber versteigern Diebesgut
Auch im Lager des berühmt-berüchtigten Schwarz Vere gibt’s „Schweinisches“. Dort ragt hoch oben am Pfosten ein abgetrennter Schweinekopf. So weiß man schon von Weitem, dass dort der Schwarz-Vere sein wildes Lager aufgeschlagen hat. Zu Weib, Wein und Gesang führen die Bandenmitglieder auch Tänze vor und der Bregenzer Sepp versteigert mit seinem Gehilfen die Gegenstände, die sie beim Festzug geraubt haben.
Im Bauernlager geht es nicht ganz so wild zu. Auch hier werden unzählige Rettiche geschnitten und die Besucher dürfen Most-Bowle probieren. Den Bauernkindern wird das allerdings zu heiß, sie kühlen sich im Holztrog ab.
Im Hirschgraben residieren traditionell die Scharwächter. Bereits um 6 Uhr in der Früh haben sie ihr Lager aufgebaut, um anschließend Schützenfestabzeichen zu verkaufen. Nach dem Festzug erzählen sie sich die neuesten Ausreden der Zuschauer warum diese gerade heute ihre Schützenfestplakette nicht dabei haben. „Es gibt keine Ausrede die wir noch nicht gehört haben“, erklärt Helga Reiser, die Leiterin der 80-köpfigen Gruppe.
(Erschienen: 20.07.2010 21:25)
Die Lager sind vom Publikum durch niedrige Zäune abgetrennt. Im Innern der Lager unterhalten zum Beispiel die Gaukler und die anderen Gruppen mit Akrobatik, Tänzen, Musik und Szenen aus vergangenen Zeiten. Auch Pferde, Ochsen und andere Tiere die den Festzug bereichern, sind für die Besucher ein Magnet. Bevor die Reiter und Fahrer ihren Durst und Hunger stillen, bekommen erst einmal die Pferde Heu und viel, viel Wasser. Hin und wieder dürfen Kinder auch mal auf die Pferde oder Ochsen sitzen. Aber nur unter Aufsicht der Besitzer, denn die Sicherheit geht vor. Deshalb rücken auch alle Pferde gemeinsam wieder vom Berg ab. Und zwar dann, wenn der „Pferde-Chef“, Bernd Reichle das Kommando dazu gibt.
Unten, bei der Requisitenhalle treffen sich noch einmal alle Fahrer und Reiter, um dort gemeinsam den Nachmittag ausklingen zu lassen. „Die Geselligkeit ist sehr wichtig, mit Geld können wir das große Engagement der Fahrer und Reiter nicht bezahlen“, erklärt Reichle.
Im Lager des Baltringer Haufens werden derweil körbeweise Rettiche geschnitten, denn 250 Besucher wollen sie zusammen mit Schwarzwurst probieren. „Rettiche richtig schneiden ist eine Kunst, das kann nicht jeder. Sie müssen zweimal geschnitten werden und zwar im richtigen Winkel. Wenn man sie aufzieht, dann muss der Rettich aufgehen wie eine Ziehharmonika“, erklärt Petra Read vom Baltringer Haufen. Während sich die einen mit den Rettichen und der Schwarzwurst vergnügen, grillen die anderen ein Spanferkel über dem offenen Feuer und bereiten den Saumagen vor.
Räuber versteigern Diebesgut
Auch im Lager des berühmt-berüchtigten Schwarz Vere gibt’s „Schweinisches“. Dort ragt hoch oben am Pfosten ein abgetrennter Schweinekopf. So weiß man schon von Weitem, dass dort der Schwarz-Vere sein wildes Lager aufgeschlagen hat. Zu Weib, Wein und Gesang führen die Bandenmitglieder auch Tänze vor und der Bregenzer Sepp versteigert mit seinem Gehilfen die Gegenstände, die sie beim Festzug geraubt haben.
Im Bauernlager geht es nicht ganz so wild zu. Auch hier werden unzählige Rettiche geschnitten und die Besucher dürfen Most-Bowle probieren. Den Bauernkindern wird das allerdings zu heiß, sie kühlen sich im Holztrog ab.
Im Hirschgraben residieren traditionell die Scharwächter. Bereits um 6 Uhr in der Früh haben sie ihr Lager aufgebaut, um anschließend Schützenfestabzeichen zu verkaufen. Nach dem Festzug erzählen sie sich die neuesten Ausreden der Zuschauer warum diese gerade heute ihre Schützenfestplakette nicht dabei haben. „Es gibt keine Ausrede die wir noch nicht gehört haben“, erklärt Helga Reiser, die Leiterin der 80-köpfigen Gruppe.
(Erschienen: 20.07.2010 21:25)






























