Südfinder
Südfinder JOB
Südfinder AUTO
Südfinder IMMO
Südfinder TICKET
Südfinder HANDWERK
bodensee
Lakeparty
Regio-TV
inserieren
abo
e-paper
Schwäbisch.Media

Auf dem Gigelberg geht es heiß her

Auf dem Gigelberg geht es heiß her
Auf dem Gigelberg geht es heiß her

BIBERACH / pel Gaukler, Schweden, der Baltringer Haufen und die Bauerngruppe haben nach dem Festzug ihre Lager rund um das Festgelände am Gigelberg aufgeschlagen. Nach den Hauptumzügen treffen sich dort die historischen Gruppen und lassen Geschichte wieder lebendig werden.

Die Lager sind vom Publikum durch niedrige Zäune abgetrennt. Im Innern der Lager unterhalten zum Beispiel die Gaukler und die anderen Gruppen mit Akrobatik, Tänzen, Musik und Szenen aus vergangenen Zeiten. Auch Pferde, Ochsen und andere Tiere die den Festzug bereichern, sind für die Besucher ein Magnet. Bevor die Reiter und Fahrer ihren Durst und Hunger stillen, bekommen erst einmal die Pferde Heu und viel, viel Wasser. Hin und wieder dürfen Kinder auch mal auf die Pferde oder Ochsen sitzen. Aber nur unter Aufsicht der Besitzer, denn die Sicherheit geht vor. Deshalb rücken auch alle Pferde gemeinsam wieder vom Berg ab. Und zwar dann, wenn der „Pferde-Chef“, Bernd Reichle das Kommando dazu gibt.

Unten, bei der Requisitenhalle treffen sich noch einmal alle Fahrer und Reiter, um dort gemeinsam den Nachmittag ausklingen zu lassen. „Die Geselligkeit ist sehr wichtig, mit Geld können wir das große Engagement der Fahrer und Reiter nicht bezahlen“, erklärt Reichle.

Im Lager des Baltringer Haufens werden derweil körbeweise Rettiche geschnitten, denn 250 Besucher wollen sie zusammen mit Schwarzwurst probieren. „Rettiche richtig schneiden ist eine Kunst, das kann nicht jeder. Sie müssen zweimal geschnitten werden und zwar im richtigen Winkel. Wenn man sie aufzieht, dann muss der Rettich aufgehen wie eine Ziehharmonika“, erklärt Petra Read vom Baltringer Haufen. Während sich die einen mit den Rettichen und der Schwarzwurst vergnügen, grillen die anderen ein Spanferkel über dem offenen Feuer und bereiten den Saumagen vor.

Räuber versteigern Diebesgut

Auch im Lager des berühmt-berüchtigten Schwarz Vere gibt’s „Schweinisches“. Dort ragt hoch oben am Pfosten ein abgetrennter Schweinekopf. So weiß man schon von Weitem, dass dort der Schwarz-Vere sein wildes Lager aufgeschlagen hat. Zu Weib, Wein und Gesang führen die Bandenmitglieder auch Tänze vor und der Bregenzer Sepp versteigert mit seinem Gehilfen die Gegenstände, die sie beim Festzug geraubt haben.

Im Bauernlager geht es nicht ganz so wild zu. Auch hier werden unzählige Rettiche geschnitten und die Besucher dürfen Most-Bowle probieren. Den Bauernkindern wird das allerdings zu heiß, sie kühlen sich im Holztrog ab.

Im Hirschgraben residieren traditionell die Scharwächter. Bereits um 6 Uhr in der Früh haben sie ihr Lager aufgebaut, um anschließend Schützenfestabzeichen zu verkaufen. Nach dem Festzug erzählen sie sich die neuesten Ausreden der Zuschauer warum diese gerade heute ihre Schützenfestplakette nicht dabei haben. „Es gibt keine Ausrede die wir noch nicht gehört haben“, erklärt Helga Reiser, die Leiterin der 80-köpfigen Gruppe.

(Erschienen: 20.07.2010 21:25)

Artikelfunktionen
drucken
Bewertungen
0.0
0,0 (0 Stimmen)
Das könnte Sie auch interessieren

Schützenfest Beilage

Schützenfest Beilage
Das Wetter in Biberach
WEBCAM: Blick auf den Marktplatz der Stadt Biberach
Webcam
Vormittags
-10 °
Nachmittags
-5 °
Abends
-6 °
Nachts
-11 °

Info

Diese Seite entstand mit freundlicher Unterstützung der Schützendirektion.

Danke für Bilder und Texte!

mehr
Facebook
schwäbische.de-Facebook

Teilen