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Schützenzeit ist Ständchenzeit
Von unserem Redakteur Gerd Mägerle
Egal, wo man in diesen Tagen in der Stadt unterwegs ist -- aus irgendeiner Ecke hört man bereits frühmorgens Trommel-, Pfeifen- oder Fanfarenklang. Denn die Spielmannszüge und Trommlergruppen sind nicht nur bei den Festzügen aktiv, sie spielen auch jede Menge Ständchen vor Kneipen, bei Firmen oder Privatleuten.
Diese Ständchenkultur hat jahrelange Tradition. „Angefangen hat es damit, dass einzelne Gruppen den Honoratioren der Schützendirektion eine musikalische Aufwartung machten“, sagt Dr. Wolfgang Schätzle, der bei der Schützendirektion für die Spielmannszüge zuständig ist. Im Lauf der Jahre nahm die Zahl der Ständchen immer mehr zu. „Es gibt sogenannte Fix-Ständchen, beispielsweise beim Oberbürgermeister oder Landrat, dann die sogenannten Massenständchen am Tweety, im Pflugkeller oder vor dem Woodpecker, und dann absolviert jede Gruppe noch weitere Ständchen bei Privatleuten“, erklärt Schätzle.
Wer über Schützen ein Ständchen gespielt haben möchte, kann sich bei den entsprechenden Gruppen darum bemühen. „Die Gruppen entscheiden dann selbst, wann und bei wem sie spielen“, so Schätzle. „Da kommen dann bei manchen Gruppen zwischen 40 und 50 Auftritte zusammen, die der jeweilige Tambourmajor koordinieren muss.“ Die Schützendirektion hält sich aus dieser Planung raus, verlangt aber von jeder Gruppe vor dem Fest einen Ständchenplan. Die Musikgruppen erhalten bei den Ständchen Geld, über dessen Verwendung sie selbst entscheiden. Natürlich werden die Musikanten beim Ständchen auch bewirtet. Weil viele jüngere Leute mitspielen, bittet Wolfgang Schätzle darum, keinen Schnaps auszuschenken: „Wir sprechen kein Alkoholverbot aus, aber bitten um einen verantwortungsbewussten Umgang.“
(Erschienen: 21.07.2010 17:05)
Von unserem Redakteur Gerd Mägerle
Egal, wo man in diesen Tagen in der Stadt unterwegs ist -- aus irgendeiner Ecke hört man bereits frühmorgens Trommel-, Pfeifen- oder Fanfarenklang. Denn die Spielmannszüge und Trommlergruppen sind nicht nur bei den Festzügen aktiv, sie spielen auch jede Menge Ständchen vor Kneipen, bei Firmen oder Privatleuten.
Diese Ständchenkultur hat jahrelange Tradition. „Angefangen hat es damit, dass einzelne Gruppen den Honoratioren der Schützendirektion eine musikalische Aufwartung machten“, sagt Dr. Wolfgang Schätzle, der bei der Schützendirektion für die Spielmannszüge zuständig ist. Im Lauf der Jahre nahm die Zahl der Ständchen immer mehr zu. „Es gibt sogenannte Fix-Ständchen, beispielsweise beim Oberbürgermeister oder Landrat, dann die sogenannten Massenständchen am Tweety, im Pflugkeller oder vor dem Woodpecker, und dann absolviert jede Gruppe noch weitere Ständchen bei Privatleuten“, erklärt Schätzle.
Wer über Schützen ein Ständchen gespielt haben möchte, kann sich bei den entsprechenden Gruppen darum bemühen. „Die Gruppen entscheiden dann selbst, wann und bei wem sie spielen“, so Schätzle. „Da kommen dann bei manchen Gruppen zwischen 40 und 50 Auftritte zusammen, die der jeweilige Tambourmajor koordinieren muss.“ Die Schützendirektion hält sich aus dieser Planung raus, verlangt aber von jeder Gruppe vor dem Fest einen Ständchenplan. Die Musikgruppen erhalten bei den Ständchen Geld, über dessen Verwendung sie selbst entscheiden. Natürlich werden die Musikanten beim Ständchen auch bewirtet. Weil viele jüngere Leute mitspielen, bittet Wolfgang Schätzle darum, keinen Schnaps auszuschenken: „Wir sprechen kein Alkoholverbot aus, aber bitten um einen verantwortungsbewussten Umgang.“
(Erschienen: 21.07.2010 17:05)





























