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Bühne

Berliner Philharmoniker für Grammy nominiert

Berliner Philharmoniker
Berliner Philharmoniker

New York/Los Angeles (dpa) - Die Berliner Philharmoniker haben erneut Aussicht auf einen Grammy. Ihre Aufnahme von Hector Berlioz' «Symphonie Fantastique» unter der Leitung von Chefdirigent Simon Rattle wurde in Los Angeles für einen der begehrten US-Musikpreise nominiert.

Die weltberühmten Berliner Musiker haben seit 1970 schon mehr als ein halbes Dutzend Grammys eingeheimst. Mitbewerber in der Kategorie Bester Orchesterauftritt sind das Londoner Philharmonia-Orchester, die Bostoner Symphoniker, das russische Mariinsky-Orchester sowie die Warschauer Philharmoniker. Zudem waren die Berliner an einer Einspielung der Klavierkonzerte von Béla Bartók unter Pierre Boulez beteiligt, die als bester Instrumentalauftritt von Solisten ins Rennen geht.

Die Grammys sind die wichtigsten US-Musikpreise. Sie werden vom Verband der amerikanischen Plattenindustrie in mehr als 100 Kategorien für klassische und Pop-Musik vergeben. Die 52. Verleihung findet in der Nacht zum 1. Februar in Los Angeles statt.

Um den begehrten Titel Album des Jahres konkurrieren unter anderem die San-Francisco-Symphoniker unter Michael Tilson Thomas mit Mahlers Symphonie Nr. 8, das Symphonie-Orchester Baltimore unter Marin Alsop mit einer Bernstein-Messe und die Bostoner Symphoniker unter Pultstar James Levine mit Maurice Ravels «Daphnis Et Chloé».

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(Erschienen: 03.12.2009 10:20)


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