Vorsitzender Walter Schiele: Bürgerverein OX-21 verspürt Rückenwind
Vor allem der eigene Stand beim Weihnachtsmarkt hat große Aufmerksamkeit gefunden und dem Bürgerverein neue Mitglieder verschafft. "Wir haben neuen Rückenwind!" stellte daher der Vorsitzende Walter Schiele in seinem Grußwort erfreut fest und begrüßte vor allem Ernst Zobel, Leiter des städtischen Bauhofs, als Vertreter der Stadt Ochsenhausen: "Ihnen haben wir viel zu verdanken!"
Entsprechend seiner Zielsetzung habe der Bürgerverein im vergangenen Jahr viele Themen aufgegriffen, diskutiert und für die Stadtverwaltung und den Gemeinderat vorbereitet. Die Arbeitskreise 1, 3 und 4 hätten alle zwei Monate getagt, auch bestehe begründete Aussicht, dass der "im Augenblick inaktive" Arbeitskreis "Umwelt, Landwirtschaft, Technik" mit tatkräftiger Führung wieder aktiv werde.
Guido Wohnhas referierte als Sprecher über die Schwerpunkte des Arbeitskreises 1. Der "Dauerbrenner" sei natürlich die B 312, und auch mit der Vermarktung des Gewerbegebiets habe man sich intensiv beschäftigt. Man habe sich um die Anliegerprobleme bei der Planung des Logistikzentrums der Firma Liebherr gekümmert, und auch künftig wolle man aktiv werden, wo Mängel auftreten: Spielplätze, Grillplätze, Naherholungseinrichtungen und nicht zuletzt Angebote für die Jugend - "ein gravierendes Problem" - sollen geprüft werden.
Regine Kämper-Brecht berichtete aus dem Arbeitskreis 3. Im sozialen Bereich sei vieles begonnen worden: Mutter-Kind-Gruppe, Sprachförderung im Kindergarten, Patenschaften und Hausaufgabenbetreuung für Migrantenfamilien und vieles mehr. Der Nationalitätenstand beim Öchsletag sei zu einer echten Begegnungsstätte geworden. Eine Broschüre für Neubürger sei in Vorbereitung. Erfreulich sei, dass sich auch Jugendliche engagieren. Mit Claudia Rodriguez de Baur habe man eine engagierte Migrantenvertreterin gefunden und es gebe viele neue Pläne: gemeinsames Kochen, Folkloreabende, Spielnachmittage, Marktcafé für Migranten.
Langfristige Projekte
"Unsere Projekte sind in der Regel langfristig angelegt", meinte Helmut Ferus als Sprecher des Arbeitskreises 4, "von unserer Arbeit ist deshalb in der Öffentlichkeit noch wenig zu sehen". Aber man sei hinter den Kulissen aktiv: die Wiederbelebung der Krone, die Reaktivierung des Eirisweihers bei Mittelbuch, der Ausbau des ersten Stocks im Fruchtkasten zu einem Focke-Museum, die kulturelle Belebung des Konventgartens werde intensiv betrieben.
Das Schlusswort sprach Ernst Leitritz, der sich als "Bindeglied" zwischen Bürgerverein und Gemeinderat bezeichnete. Der Bürgerverein habe nicht nur Planungsarbeit, sondern auch harte Knochenarbeit wie bei der "Bachputzede" geleistet.
(Erschienen: 19.01.2009 00:08)








