Tübingen lockt mit zarten Versuchungen
Tübingens Stadtoberhaupt Boris Palmer ist ein Schleckermäulchen. In der Schokowerkstatt gießt er sich bei einem Workshop seine eigene quadratische Schoko-tafel. Über 100 solcher Veranstaltungen rund um das süße Thema stehen bis Sonntag noch an. "Wir wollen die Tübinger Innenstadt in die Schokoladenhauptstadt Deutschlands verwandeln", sagt Hans-Peter Schwarz, Mitorganisator und Geschäftsführer des Tübinger Handels- und Gewerbevereins. Auf einem "Schokopfad" durch die Tübinger Altstadt gibt es Schokolade soweit das Auge reicht. Zu entdecken gibt es neben kolumbianischen Kakaobohnen im Schokomantel oder "Drachenherz"-Kakao auch den einzigen Club für Schokoladen- und Pralinenliebhaber: "Schokozeit". Die Verkäufer bieten dort sogar Geduldsspiele aus Schokolade an.
Am Samstag steht die lange Schokonacht auf dem Programm. Ein Lichtkünstler verwandelt dazu die Fachwerkhäuser der Tübinger Innenstadt in Lebkuchenhäuschen. Neben Lesungen und Theater werden dann sogar Gesundheits-Schokomassagen angeboten. Sogar die Caritas macht neuerdings in Schokolade: Zugunsten der Aktion "Sahnehäubchen" kommt am Freitag ein 1,50 Meter hoher und über 100 Kilogramm schwerer Schoko-Weihnachtsbaum unter den Hammer.
(Erschienen: 06.12.2007 00:09)








