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Nur 32 Prozent der Hessen wählten Schwarz-Gelb

(Wiesbaden/dpa) CDU und FDP können sich trotz ihrer deutlichen gemeinsamen Mehrheit im hessischen Landtag nur auf die Zustimmung von 32 Prozent der Wahlberechtigten stützen.

Wie das Statistische Landesamt in Wiesbaden errechnete, blieben 39 von 100 Wahlberechtigten der Wahl fern. 22 Prozent aller Wahlberechtigten stimmten für die CDU und 14 für die SPD. 10 Prozent entschieden sich für die FDP, 8 für die Grünen und 3 für die Linkspartei. Im vergangenen Jahr hatten CDU und SPD die Unterstützung von jeweils 23 Prozent aller Wahlberechtigten.

Die Christdemokraten gewannen bei der Landtagswahl am Sonntag zwar 0,4 Prozentpunkte hinzu, büßten wegen der historisch niedrigen Wahlbeteiligung von 61,0 Prozent aber im Vergleich zu 2008 rund 46 000 Stimmen ein. Die SPD verlor 392 000 Wähler und erreichte damit nur noch 61 Prozent ihrer Stimmenzahl aus dem vergangenen Jahr. Die FDP steigerte sich um knapp 162 000 auf 420 000 Stimmen, die Grünen um gut 149 000 auf 356 000. Die Zahl der Nichtwähler stieg um gut 145 500 auf 1,7 Millionen.

(Erschienen: 19.01.2009 13:05)


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