"Information nicht immer zufriedenstellend gewesen"
(BIBERACH/hb)BIBERACH (hb) - In der Bürgerfragestunde am Ende der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats am Montag ging es auch um die Personalentscheidungen bei der SZ Biberach.
Im Anschluss an eine Frage zum Stadtmarketing sprach Hannegret Haas, frühere Fraktionsvorsitzende der Unabhängigen Bürger, von "unverständlichen Aktionen der SZ" und erinnerte daran, dass man schon vor Jahren überlegt habe, ein stadteigenes Blatt in Biberach zu installieren.
Oberbürgermeister Thomas Fettback wies darauf hin, dass "das eine mit dem anderen" nichts zu tun habe. In der Vergangenheit sei ein eigenes städtisches Mitteilungsblatt schon einmal diskutiert worden; die Initiative habe damals aber keine Mehrheit im Gemeinderat gefunden. "Die Information der Bürger ist nicht immer zufriedenstellend gewesen", merkte Fettback kritisch an und verdeutlichte dies am Beispiel der Verärgerung des Bürgers über Baustellen, von denen nicht jeder gelesen habe oder lesen konnte.
Uli Stöckle, Frank und Alois Weckenmann stellten die Anfrage, ob die Stadtverwaltung "ein eigenes Gemeinde- beziehungsweise Stadtblatt für amtliche Bekanntmachungen in Zukunft herausgibt und sich von der Abhängigkeit der Schwäbischen Zeitung löst". Sie fragten ferner nach, ob die Stadt die Verteilung des Biberacher Veranstaltungskalenders anders lösen werde.
Der Oberbürgermeister empfahl in seinem Schlusswort zu diesem Thema der Fragestunde, "verständliche Emotionen nicht zu kurzfristigen Entscheidungen zu benutzen".
(Erschienen: 19.03.2002 22:38)








