Gut für Qualität und Akzeptanz
Von Hartmut Bigalke
Gut ein Jahr ist es her, dass Adrian Kutter laut über eine eigenständige Festival GmbH nachgedacht hatte. Hintergrund war die immer schwieriger werdende Sponsorensuche für seine Filmfestspiele, die mit über 8000 Besuchern (2002) längst eine weit und breit hoch geschätzte Institution sind. Die Sorgen um das liebe Geld, vor allem aber wohl die wachsende Einsicht, dass ein Festival dieser Güte und Dimension auf die Dauer keine Personalunion Cheforganisator / Programmchef verträgt, haben Kutter seither nicht mehr richtig losgelassen.
Nun ist er frei für die Gestaltung des künstlerischen Inhalts. Und der entscheidet zum überwiegenden Teil schließlich über das Wohl und Wehe des bedeutendsten kulturellen Beitrages aus der Stadt Biberach. Qualität und Akzeptanz haben im Wettbewerb mit den rund 60 anderen Konkurrenzveranstaltungen das größte Gewicht.
Dass auch die Stadt im Vorstand des Trägervereins sitzt, ist schon deswegen bemerkenswert, weil Kommunen in Zeiten leerer Kassen gemeinhin zuallererst bei der Kultur zu sparen beginnen.
(Erschienen: 24.09.2003 00:51)














