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Felix-Nussbaum-Museum: Suche nach den Brandstiftern

(Osnabrück/dpa) Drei Tage nach dem Brand an der Fassade des Felix-Nussbaum-Museum in Osnabrück hat die Polizei noch keine Spur zu den Tätern. Derzeit würden Zeugen gesucht, sagte ein Polizeisprecher.

Am Ostermontag war ein Teil der hölzernen Fassade des 1998 von dem Architekten Daniel Libeskind entworfenen Museums in Flammen aufgegangen. Die Polizei geht von Brandstiftung und einem Schaden von mehreren tausend Euro aus. Hinweise auf eine politisch motivierte Tat gebe es nicht.

Das Museum zeigt knapp 200 Werke des 1944 in Auschwitz ermordeten jüdischen Malers Felix Nussbaum. Damit verfügt das Haus über den weltweit größten Bestand von Arbeiten des 1904 in Osnabrück geborenen Künstlers. «An Bildern und im Inneren ist nichts passiert», sagte Inge Jaehner, die Direktorin des Museums. Aber der Brand am helllichten Tag sei schockierend. Der Architekt Libeskind sei über den Schaden informiert. Etwa 15 Quadratmeter der mit Eichenholz verkleideten Außenwand seien verbrannt.

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(Erschienen: 12.04.2007 12:39)


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