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Ravensburg

Das „Spotlight“ feiert ein grandioses Comeback

(RAVENSBURG/sz/lix) Die 85 besten und witzigsten Werbespots aus dem deutschsprachigen Raum flimmerten über die Leinwand und spannten einen weiten Bogen, der von Spaß pur bis zu Themen wie Krieg und Aids reichte. Das Niveau der eingereichten Beiträge von Profis und Studenten war beachtlich, nicht umsonst gilt das „Spotlightfestival“ in der Branche als einer der wichtigsten Kreativwettbewerbe überhaupt.

Vor zwölf Jahren hatte das „Spotlight“ im Kino am Frauentor das Licht der Welt erblickt, war dann nach Friedrichshafen und Rust gewandert. Nach dem einjährigen Gastspiel in Ravensburg wird es nächstes Jahr eine Neuauflage in einer Großstadt geben. Die Fachjury sah in diesem Jahr auf den vorderen Plätzen: In der Kategorie Web und Mobile holten Joh Kuemmel und Max Penk von der Filmakademie

Baden-Württemberg mit dem Titel „Die Mantaverschwörung“ Gold – vor Torben Liebrecht von der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München mit dem Titel „Sven Diego – der Hauptfilm“, der Silber gewann. Bronze ging an Jessica Benzing und Maximilian Gerlach von der HFF München. Ihr Titel: „Thank you 3rd world – Koch“.

Zuschauer stimmen ab

In der Kategorie TV und Kino sahnten Alena Jelinek und Dagmar Kalus von der Filmakademie Baden-Württemberg ab: Gold für die beiden. Alena Jelinek holte sich auch mit Katrin Haase den Spotlight-Silberpreis mit dem Film „Busballett“. Ebenfalls Silber erhielt Arbia-Magdalena Said mit „Dein Raum“.

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Ein kongenialer Moderator der Show war Comedy-Star Oliver Kalkofe, der in bester „Mattscheiben“-Manier durch den Abend führte. Die Ravensburger Zuschauer durften per digitalem Abstimmungsgerät ihre Favoriten küren. Für einen musikalisch hochklassigen Rahmen sorgten während der Gala Helmut Zerlett und bei der Partynacht zusätzlich Rolf Stahlhofen und Max Mutzke. Auch der Werbespot des erst 14-jährigen Ravensburgers David Reimann feierte gestern Premiere. Der Schüler hatte den Talentwettbewerb der „Schwäbischen Zeitung“ gewonnen, die Medienpartner beim „Spotlight“ war.

Der Publikumspreis in der Kategorie Web und Mobile ging an „Der Schaukler“. Auf den Plätzen zwei und drei landeten „Thank you 3rd world – Koch“ und „Shit can happen“, der Spot der „Schwäbischen Zeitung“. Ein ausführlicher Bericht folgt in der Montagsausgabe.

Bilder vom Festival finden Sie hier.

(Erschienen: 28.03.2009 12:00)


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