Bund der Selbständigen tritt aus dem Dachverband aus
„Es wird dort nichts für uns gemacht“, sagte er. 840 Euro, also über die Hälfte der Mitgliedsbeiträge, würden an den Verband abgeführt, erklärte der Kassier Franz Schmid auf Anfrage eines Mitglieds. Über die Frage hingegen, wohin die Gelder fließend würden, konnte in der Runde nur spekuliert werden. Da war sich die Runde schnell einig: Ohne Leistungen gibt es auch keine Bezahlung. Der Austritt aus dem BdS-Dachverband war damit einstimmig beschlossen und der Weg für einen „Gewerbeverein Altshausen e.V.“, geebnet.
Beim Thema „Verkaufsoffener Sonntag“ machte Albert Metzler keinen Hehl daraus, dass er kein Freund dieser Verkaufssonntage sei. Er sehe jedoch deren Notwendigkeit ein, da das ganze Umland diese Sonntage auch anbiete. Wie ein solcher verkaufsoffener Sonntag ein Erfolg werden könne, habe vor kurzem Bad Saulgau mit der Öffnung der Firma Claas für die Bevölkerung gezeigt.
Auch Altshausen müsse die Attraktivität seines verkaufsoffenen Sonntags durch Aktionen steigern. Eine Zusammenarbeit mit der Handwerkerschaft könnte hierbei ein Lösungsansatz sein. Eine Möglichkeit sah er dabei in der Verbindung eines Tages der offenen Tür in einem der Gewerbegebiete mit einem verkaufsoffenen Sonntag. Auch sei eine „Lehrlingsbörse“ geplant gewesen, jedoch seien ihnen die Schulen mit ihrer Berufsorientierungswoche nun zuvorgekommen. Für solche zukünftigen Projekte werde jetzt jedoch das Gespräch mit den Schulen gesucht.
Ein Problem bezüglich der Attraktivität des Einkaufszieles Altshausen, sieht Monika Dengler in der Struktur des Ortskernes. „Wir sind ein über zwei Kilometer lang gezogener Ort und alle paar hundert Meter kommt ein Laden“, sagte sie. Dass ein Zentrum im Ort fehle, wurde auch von anderen Mitgliedern bemängelt. Auf dieses Thema angesprochen, nahm Bürgermeister Kurt König die Gelegenheit wahr, für eine konstruktive Mitarbeit beim „Projekt Rewe-Markt“ zu werben.
Von der Chance, einen Vollsortimenter in die Ortsmitte zu bringen, profitiere auch der Einzelhandel vor Ort. „Derjenige, der in den Markt geht, geht auch in das Fachgeschäft“, erklärte er. Bezüglich der Ortsdurchfahrt seien die richtigen Entscheidungen gefällt worden: Die Durchfahrtsgeschwindigkeit wurde reduziert und Parkplätze geschaffen. „Wir brauchen den motorisierten Kunden“, ergänzte er.
(Erschienen: 24.04.2009 11:30)
„Es wird dort nichts für uns gemacht“, sagte er. 840 Euro, also über die Hälfte der Mitgliedsbeiträge, würden an den Verband abgeführt, erklärte der Kassier Franz Schmid auf Anfrage eines Mitglieds. Über die Frage hingegen, wohin die Gelder fließend würden, konnte in der Runde nur spekuliert werden. Da war sich die Runde schnell einig: Ohne Leistungen gibt es auch keine Bezahlung. Der Austritt aus dem BdS-Dachverband war damit einstimmig beschlossen und der Weg für einen „Gewerbeverein Altshausen e.V.“, geebnet.
Beim Thema „Verkaufsoffener Sonntag“ machte Albert Metzler keinen Hehl daraus, dass er kein Freund dieser Verkaufssonntage sei. Er sehe jedoch deren Notwendigkeit ein, da das ganze Umland diese Sonntage auch anbiete. Wie ein solcher verkaufsoffener Sonntag ein Erfolg werden könne, habe vor kurzem Bad Saulgau mit der Öffnung der Firma Claas für die Bevölkerung gezeigt.
Auch Altshausen müsse die Attraktivität seines verkaufsoffenen Sonntags durch Aktionen steigern. Eine Zusammenarbeit mit der Handwerkerschaft könnte hierbei ein Lösungsansatz sein. Eine Möglichkeit sah er dabei in der Verbindung eines Tages der offenen Tür in einem der Gewerbegebiete mit einem verkaufsoffenen Sonntag. Auch sei eine „Lehrlingsbörse“ geplant gewesen, jedoch seien ihnen die Schulen mit ihrer Berufsorientierungswoche nun zuvorgekommen. Für solche zukünftigen Projekte werde jetzt jedoch das Gespräch mit den Schulen gesucht.
Ein Problem bezüglich der Attraktivität des Einkaufszieles Altshausen, sieht Monika Dengler in der Struktur des Ortskernes. „Wir sind ein über zwei Kilometer lang gezogener Ort und alle paar hundert Meter kommt ein Laden“, sagte sie. Dass ein Zentrum im Ort fehle, wurde auch von anderen Mitgliedern bemängelt. Auf dieses Thema angesprochen, nahm Bürgermeister Kurt König die Gelegenheit wahr, für eine konstruktive Mitarbeit beim „Projekt Rewe-Markt“ zu werben.
Von der Chance, einen Vollsortimenter in die Ortsmitte zu bringen, profitiere auch der Einzelhandel vor Ort. „Derjenige, der in den Markt geht, geht auch in das Fachgeschäft“, erklärte er. Bezüglich der Ortsdurchfahrt seien die richtigen Entscheidungen gefällt worden: Die Durchfahrtsgeschwindigkeit wurde reduziert und Parkplätze geschaffen. „Wir brauchen den motorisierten Kunden“, ergänzte er.
(Erschienen: 24.04.2009 11:30)
























